Druckschrift 
2 (1909)
Entstehung
Seite
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schönes Wetter, beständig," sagte Merlin, „wir wollenalles zusammen durchmachen." „Na," erwiderte Finot,„lassen wir jetzt lieber die Bildersprache und reden wirdeutlich: wer von euch mir Artikel zu bringen hat, kannsich auf Finot verlassen. Der Herr", fuhr er fort undstellte Lucien vor, „gehört zu euch. — Ich habe Ver-trag mit ihm gemacht, Lousteau."

Alle gratulierten Finot zu seiner Verbesserung und seinerneuen Lage.

„Jetzt sitzest du auf dem Roß, über uns und den an-dern," sagte einer der Redakteure, die Lucien nicht kannte.„Dürfen wir bei dir unsere Feinde angreifen?" „So vielihr wollt," erwiderte Finot. „Ah, was mir einfällt," sagteLousteau, „das Blatt darf nicht zurückweichen. HerrChätelet ist böse geworden, wir dürfen ihn die ganzeWoche nicht in Ruhe lassen." „Was ist geschehen?" fragteLucien. „Er hat Rechenschaft verlangt," antwortete Ver-nou. „Der Exgeck des Kaiserreichs hat den alten Girou-deau vorgefunden, der ganz kaltblütig Philipp Bridau alsden Verfasser des Artikels genannt hat, und Philipp hatden Baron gefragt, welche Stunde und welche Waffenihm passen. So steht die Sache jetzt. Wir sind damitbeschäftigt, dem Baron in der morgigen Nummer unsereEntschuldigungen auszusprechen. Jeder Satz ist ein Dolch-stoß." „Nehmt ihn tüchtig mit. Mich soll er auch finden,"'versetzte Finot. „Ich werde die Miene annehmen, ihmbeizuspringen, indem ich euch zur Ruhe verweise; erhält zum Ministerium, und wir hängen ihm da etwas auf,die Stelle eines außerordentlichen Professors oder einenTabakverschleiß. Wir sind glücklich, daß er ein leiden-schaftlicher Spieler geworden ist. Wer von euch will inmeinem neuen Blatt einen gründlichen Artikel über Nathanschreiben?" „Geben Sie ihn Lucien," sagte Lousteau.„Hector und Vernou schreiben Artikel in ihren Blättern."

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