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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
Entstehung
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109ten Umganges. Denn giebt es nicht Aus-schweifungen der Seele, welche strafbarerseyn können, als physische Wellüste sind,da sie den Menschen im wesentlichen Theileseines Daseyns entnerben? Unter demgemeinen Manne trifft man auch hier, sowie zu Cöln etwas blendere Gesichter an,in welche sich etwas materielles mischt,welches durch die Länge der Zeit von derArt der Beſchäftigung entſtehen mag; in-dem Armuth z. B. unzertrennlich vondem Landvolke, das den Weinstock zu sei-ner einzigen Stütze wählt, ist, und Ar-muth nachtheilig zurück auf die Gestaltwirken muß. Wenigstens wird die wei-cher plattere Mundart von hier nach Cölnzu merklich stark. Auch in Absicht der Pflanzenund des Gebirges ist die Gegend für den Na-turforscher lehrreich. Die Gebirgskette welchesich durch Thüringen bis an den Rheinerstreckt, endet sich bei Bonn in demsogenannten Siebengebirge, welches inmehreren hohen Thürmen seine Granitma-ſien empor hebt, auf denen andere Mi-ſchungen von Erde, Thon, Schieffer undBasalte liegen. Im allgemeinen strei-chen die Schichten von Abend nach Mor-.E7