100die Gruppen schlanker Säulen da, undnur an den höchsten Gipfeln sind sie ineiner Krone von Aesten gespalten, die sichmit ihren Nachbarn in spitzen Bogen wölktund dem Auge fast unerreichbar ist. Diesegriechische Baukunst ist mit einemWortder Inbegrif des Schönen. Nur ist esäußerst zu bedauern, daß dieser prächtigeTempel unvollendet geblieben ist, und nun-mehr auch wol ewig unvollendet bleibenwird. Uebrigens kann man sich schon da-durch eine Idee von der Größe dieses er-habenen Gebäudes machen, daß in einerunvollendeten Thurmspitze ein Kran voneinigen 40 Füßen Breite und Höhe nochzurückgeblieben, welcher die Steine hathinaufziehen müßen. Was endlich densogenannten Schatz in ihrer Capelle, diereiche Kiste von Gold und Silber, worindie Gebeine des heil. Engelberts ruhen,und dergleichen Sachen mehr anbetrift;so hielt ich es nicht meiner Aufmerksam-keit würdig mich darin en detaille einzu-laßen. Ich eilte ins Freie hinaus ummich zu erholen und sodann die St. Pe-terskirche, und besonders die berühmteKreuzigung Petri von Rubens darin zusehen. Von hier gingen wir ohne weitern
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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
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