101Aufenthalt zu dem Herrn Baron von Hüpsch,und ob ich gleich die vorzüglich bekanntenNaturaliensammlungen in Italien, Frank-reich und mehreren Ländern nicht gesehenhabe; so wird doch von allen Kennernbehauptet, daß kein Privatmann solche voll-ständiger, interessanter und unterrichtenderbesitzen soll, als man hier bei dem ge-meinnützigdenkenden, verdienstvollen undgelehrten Herrn Baron von Hüpsch zurBewunderung vorfindet; und damit ichdarunter nicht weitläuftig werden dürfte;füge ich im Anschluß einige von dem M.de Brion in französischer Sprache entwor-fene Beobachtungen über dieſes merkwür-dige Cabinet hierbei, welche einigen Un-terricht im allgemeinen darzulegen im Stan-de seyn können. Möchte doch dieser Mannin der Stadt Cöln, welche vor ihren be-nachbarten Städten noch weit über ein Se-kulum zurück zu seyn scheint, nach seinenVerdiensten so geschätzt werden, als eraußerhalb Landes verehrt wird! Sie wer-den sich wundern, daß ich Ihnen nochnichts von der Einrichtung des Magistratsgeschrieben habe, diese wird auf den nem-lichen Fuß, so wie in allen Reichsstädten.E 3
Druckschrift
Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
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101
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