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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
Entstehung
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86ſchiedenen Urſachen ziemlich geſunken.Xanten. Von Wesel bis Xanten pas-sirt man einen angenehmen Weg längst demRheinufer und bemerkt man schon in die-ser Gegend die Industrie in der Ackerkul-tur, des sandigten Bodens ungeachtet,welches den Clevischen Feldbauer ziemlichauszeichnet. Wir rissen uns aus den Um-armungen unserer Freunde und reisetenfrüh nach Xanten, gerade am Frohleich-leichnamstage, alwo jährlich eine überauswichtige Prozession gehalten wird, welcheeine Menge Menschen aus allen benach-barten Cölnischen, Münster= und holländi-Sie dasschen Ortschaften herbeiziehet.Volk seine Religionsbegriffe blos auf Treueund Glauben, nicht nach vernünftiger undfreiwilliger Prüfung angenommen hat, soſah man auch hier eine unüberſehbare MengeMenschen der Prozession, welche von demganzen Domkapitel zu Xanten geleitet wurde,folgen, die aus ihren Schlupfwinkeln her-vorgekrochen waren um an den zahlreichenAltären die Sünde des Müssigganges durcheinen neuen abzubüssen. Das Domkapi-tel beherrscht dieses Volk mit ihren ein-schläfernden Zauberformeln, welches vonJugend auf dazu gewöhnt wird, ihre