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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
Entstehung
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85schönen Pläne empfunden hatten. Vonder Zitadelle kommt man gleich ans Rhein-ufer. Dieses hat die herrlichste Aussicht,besonders präsentirt sich auf der andernSeite des Rheins das niedliche StädtchenBuderich. Unmittelbar an diesem Rhein-ufer sind verschiedene öffentliche Gärten,mit allen möglichen Erfrischungen für dieEinwohner auf das beste eingerichtet. Dernicht kleine Stadtswall ist mit den bestenBäumen besetzt, welche so schön gezogen,ſind, daß ſie dem Fußgänger den ange-nehmsten und in der grösten Sonnenhitzeden kühlendsten Spatziergang bewirken.Ausserhalb der Stadt in einer Stundenweiten Entfernung ist ein Garten, welchereinem Privat=Gärtner gehört und Bössigsgenannt wird. Er ist ziemlich groß, zwarnicht ganz im englischen Geschmack, aberdoch mit einem muntern Gehölze schön an-gelegt. Die hohen schattenreichen Bäume,die Lusthäuser, und die gute Aufwartungmit allen Erfrischungen, alles dieses mußjedem Fremden angenehm seyn. Die Stadtselbst ist ziemlich regelmässig gröstentheilsmit Giebelhäusern gebauet. Die Gewerbesind in Hinsicht der ältern Zeiten aus ver-D 7