84figer seyn sollen, als an andern Orten derFall ist, übrigens herrscht ein ziemlich na-türlichesWesen in den Unterhaltungs=Ge-sellschaften ohne grossen Aufwand. Dieöffentlichen Spaziergänge findet man ent-weder in der Stadt auf der sogenanntenPläne, und auf dem Stadtswälle, oderausserhalb derselben eine Stunde davonentfernt. Die Pläne verdient in der Stadtvor allen den Vorzug, sowohl wegen ih-rer eigenthümlichen Schönheit, als wegender Menge von Menschen, die hier zu-sammen kommen, um zu sehn und gesehnzu werden. Es ist eine vierfache Alleevon Bäumen, die in einem Halbzirkel he-rum läuft. Die Zitadelle, die hier vorliegt, verdient wegen ihrer festen Werkenicht übergangen zu werden. Ringsumherist sie mit Kanonen umpflanzt. Zur Be-satzung liegen einige Bataillons von ver-schiedenen westphalischen Regimentern da-rinn. In dem Innern der Zitadelle lagenauf dem Hofe die vorangezogene Kriegs-gefangenen, in der grösten Unreinigkeithaufenweise untereinander. Sie scheinen derniedrigste Auswurf von Menschen zu seyn,und verjagten bei uns wiederum diejeni-gen Annehmlichkeiten, welche wir auf der
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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
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