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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
Entstehung
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Nachbarn bringt, und von hieraus einenBlick in einige östlichere westphälischeGegenden zurück wirft, und findet, wel-cher Unterschied in Ansehung der Cultur,der Betriebsamkeit und der gesammtenEntwickelung der menschlichen Anlagenzwischen jenen und dieser blühenden Ma-nufacturstadt herrscht; so sollte man esnicht für möglich halten, daß beide in ei-nem deutschen Kreise liegen können. Soauffallend ist die Verschiedenheit darunter:hier ist alles munter, alles thätig! hierist überall bürgerliche Glückseligkeit. Owie ungern verlasse ich diesen Ort, wonoch fehr viel für mich zu beobachten, undzu lernen war. Das Posthorn ruftMontag, den 5ten Juni. Auf der Reisevon Crefeld nach Düsseldorf passirt mangleich anfangs die schönsten fruchtbarsteFlurén, welche nach Düsseldorf zu zwar nichtganz schlecht, indessen doch immer vonGrund und Boden stufenweise schlechterwerden. Eine Stunde von Crefeld ent-fernt iſt unmittelbar an der Straße eingroßes schön gebauetes Nonnenkloster Na-mens Meer gelegen.Wir kamen Nachmittags munter zu Düs-seldorf an. Düsseldorf auf der rechten