64worden, daß es den benannten Professo-ren als Unternehmern davon, die grösteEhre macht. Und da übrigens der hie-ſige Orte durch die Fürſorge benanntenUnternehmer Geräuschleer gehalten wird,auch alle Religionen und Seckten gedul-det werden, wovon die Reformirte zwardie herrschende ist, allein in Hinsicht desdieser Stadt ganz umgebenden CölnischenTerritorii nur mehrere katholische Reli-gions Verwandte hat; so bemerkt manauch überall mit der innigsten Freude diegröste Industrie der Manufacturiers, derKünstler und der Kaufhändler, wovon letz-tere besonders in dem Weinhandel grosseGeschäfte treiben.Die hiesigen Menoniten machen eine derfreyesten Religions=Gesellschaften aus, dieich nur bemerkt habe. Sie stehn unterkeinem Consistorio und nehmen zur Richt-ſchnur ihres Glaubens nichts als die Bi-bel und ihr eigenes Gewissen. Auch durcheine im siebenjährigen Kriege bei Crefeldvorgefallene Schlacht ist dieser Ort be-rühmt geworden.Venn man nun dieses alles gesehen hatund die Gegend nebst dem wohlgezogenenUmgang der Einwohner in Verhältniß der
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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
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