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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
Entstehung
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66Seite des Rheines ist die Hauptstadt desHerzogthum Berg, welches dem Churfür-sten von der Pfalz gehört. Die Gegendum Düsseldorf ist ein flaches angenehmesLand, reich an ergiebigen Kornfeldern undNaturschönheiten, worunter besonders derRhein sich auszeichnet. Düsseldorf selbstliegt auf diese Seite unmittelbar am Rhein,welchen man vorhero mit einer Geerbrückepassiren muß. Die Stadt hat 8 Clöster,verschiedene Kirchen von allen Religionenund darunter auch eine Jesuiter Kirche.ekanntlich ist hier die katholische Religiondie herrschendste. Die Stadt ist ausserder natürlichen Veste von der Rheinseite,auch von der Landseite mit ziemlich gutenWerken versehen, und übrigens ein arti-ger Ort. Sie hat gegen sechszehn tau-send Einwohner. Längst einem Theile ih-rer Mauern fließt die Düssel, und strömtmit gröster Eile dem Rheine zu. Einigenicht weit entlegene Berge schliessen denHorizont in leichten Abstufungen.Die vorzüglichste Merkwürdigkeiten inhiesiger Stadt, sind1) Die allgemein bekannte schöne Chur-fürstliche Bildergallerie.2) Die neuerbauete Karlsstadt.