60damit bei einem etwaigen Miswachs=Jahredie Fabrike nicht in Stillstand kommendürfte. * In vielen Artikeln von Waarenkommen sie den Lioner bereits zuvor, undund da solchergestalt durch ihre gute Waare,worauf sie ein ganz genaues Auge halten,vermöge der unendlichen Sorten dersel-ben, der guten Maaßen wegen und weildie Fabrike im Großen getrieben wird,auch keine Zunft eines Meisters, dessenArbeit bestehe auch worinn sie wolle, sta-tuirt werde, sie überall Markt halten kön-nen; so wird es sehr anschaulich, daß ihreFabrike täglich anwachsen, und selbige be-sonders bei den gegenwärtigen französischenUnruhen vorzüglich gewinnen muß, ja siewürden, die französischen Fabriken durchihr Raffinement wohl ganz verdrängen kön-nen, wenn diese nicht durch ihre vieleaußerordentlich schöne Landseite so vielenatürliche Vorzüge behielten. Wären dem-nach diese Aussichten nicht ein neuer Be-wegungsgrund, die Seiden. Cultur in un-serm Lande möglichst zu poussiren, und denBerlinischen Seidenfabriken ein gemeinnü-tziges Ansehen zu geben, wohin unter an-dern vorzüglich gerechnet werden möchte,daß viele Meister derselben zum Nachtheil
Druckschrift
Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
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