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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
Entstehung
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59nur ein Knabe gebraucht wird; so kannman doch der schärfsten Aufmerksamkeitohnerachtet, den Zusammenhang nicht be-greiffen.Zu einer jeden Stufenfolge von Arbei-tern gehört ein besonderer Meister, einjeder Meister hat eine Anzahl Arbeiter un-ter sich, und sämmtliche Meister bildenwiederum das Ganze der Fabrike, indemeiner dem andern in die Hände arbeitet.Wöchentlich wird die Arbeit zur Schauabgeliefert, diese wird in Gegenwart ei-nes der Herr von Leyen vorgenommen,und sodann gehen die Waaren zum Waa-renlager, welches in unendlichen ArtikelnWeltbestehet, und nach allen Theilen derversandt wird, wovon gerade das wenigstein unserm Lande bleibet, indem zur Auf-helfung der Berlinischen Seide=Fabrikenein Verbot vorhanden, daß jenseits derWeser nichts von dieser Fabrike verkauftwerden darf.Die Herrn von der Leyen laßen alleinweit über 100,000 Pf. rohe Seide jähr-lich verarbeiten, wozu nicht ein PfundLandseide genommen, und wovon wenig-stes ein jährlicher Vorrath gehalten wird.C 6