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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
Entstehung
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61der Unternehmer, nicht zunftmäßig handelndurften, wenn die Unternehmer bessere,wohlfeilere und vielfachere Waaren pro-duziren möchten, wodurch denn die Fa-brike von selbst in Anwachs kommen wür-de, so jedoch ein Monopolium von Zünf-ten in Ewigkeit nicht zu bewirken im Standeseyn kann. Man erweitere die Seidenkulturdurch die möglichsten Beförderungs= und Auf-munterungsmittel, verpflanze die Fabrike au-ßerhalb Berlin in mehreren Städten, man er-laube den Creveldern gegen einen mäßige, derSache angemessenen Impost, ihre seideneZeuge nach Berlin hinzuverkaufen, undman wird nach meinem unvorgreiflichen ge-ringen Ermessen, des guten Erfolges ge-wiß werden. Welche Vergrößerung derGlückseligkeit der Preußischen Unterthanen,wenn statt jährlicher fünfzehn tausend Pfund,hundert, zweihundert, oder mehrere hun-derttausend Pfund Seide in den Preußi-schen Landen selbst gewonnen, selbst ver-arbeitet, und damit außerhalb Markt ge-halten werden könnte. Welchen Anwachsvon National=Reichthum, welche Vermeh-rung der Menschenzahl, welche Verbesse-rung des Zustandes der Individuen! Eben7.