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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
Entstehung
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58genden Scheibe stehenden, und unaufhör-lich tretenden, aber nie von der Stellekommenden Pferde in Bewegung gesetzt,und wodurch viele tausend Faden zugleichabgehaspelt werden. Wie viel Menſchen-hände werden dadurch nicht erspart. DasPferd sieht mit verbundenen Augen an ei-ner Pfeilen angespannt da, und indemes wie ein jedes anderes Zugpferd fort-schreitet; so glaubt es immer vorwärts zugehn, da es doch wirklich auf einer Stellestehn bleibt, und nur die unter seinen Fü-ßen liegende Scheibe, als das erste Trieb-rad der ganzen großen Maschine in Be-wegung setzt. Das Färben der rohen in-dianischen und italiänischen Seide, dasHaspeln derselben auf Spulen, das Zwir-nen, das Weben zu Tüchern, Bänden,Zeugen, in schwarz und Couleur, in Stof-fen, Grosduturen, Sammten, einfach unddoppelt, mit- und ohne Blumen, istfür einen jeden scharfen Beobachter sehrschön zu sehen. Die hiesige Dammast We-bereien ziehen alle Aufmerksamkeit ganzvorzüglich auf sich. Allein, obgleich diedazu erfoderlichen Handgriffe ganz ſimpelzu seyn scheinen, daß gerade da, was dasKünstlichste in der Sache zu seyn scheint,