30liers dahin zu ziehen gesucht, und dadurchdie Stadt wiederum in Aufnahme gebrachtwürde. Von Calkar bis Cleve ist schlech-ter sandigter Boden, und daher viel Holz-gewachs von Schwanzholz zu finden, wel-ches der Oberforstmeister Lehmann in dengegenwärtigen schönen Zustand gesetzt ha-ben soll. Außerdem daß die vielen altenBuchen in der Allee ihrer Voll= und Ab-ständigkeitwegen gehauen werden müßen,verdient dessen Holzkultur alle Nachahmung.Auf einem erhabenen Hügel zeiget sichCleve den Ankommenden, reizende Alleenzieren die dahin führende Straßen. Diesefeyerliche Scene dauert bis in die Stadt.Die Stadt Cleve von Regierung, Cam-mer und vielen reichen Holländer bewohnt,hat daher zum Theil schöne Häuser, undist Volkreich, allein auch theuer, und essind darinn nur wenige, geringe Fabriquenzu finden. Der dabei befindliche Spazier-gang, der Thiergarten genannt, ist zumReiz der Fremden von dem Herrn Ober-Präsidenten von Buggenhagen sehr ver-schönert, und von dem Ober=ForstmeisterLehmann verbessert worden, und übrigensdadurch der Stadt ein Andenken für dieZukunft gestiftet, welches den Ort bereits
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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
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