29gen Zeiten mehr als noch einmal so großgewesen zu seyn, als sie gegenwärtig ist,ganze Felder, Wiesen und Gärten befin-den sich jetzt in ihren Stadtgraben. Essollen ehemals alle die Tuchmanufacturen,darinn existirt haben, so gegenwärtig zuAachen und Monjou etablirt ſind. Dermitten durch die Stadt noch vorhandeneGraben, beweiset die vorhanden gewese-nen vielen Walkmühlen.Eine sehr importante Lohgerberey, wel-che jährlich nach den Niederlanden undnach Frankfurth für viele hundert tausendThaler, Leder abgesetzt, ist vor kurzem ein-gegangen, weil der Besitzer desselben dieschönsten Gebäude, Mühle und Lohhäuserheimlich verlaßen hat, und nach Frank-reich entlaufen ist.Eben desgleichen ist eine ansehnlicheEßigbrauerei eingegangen, indem der Nach-folger Nahmens Wernike selbige, vermögeseiner Vermögensumstände fortzusetzen nichtfür nothwendig gefunden. Drei Klösterund ein armer Bürgerstand halten dieStadt in ſchlechter Verfaſſung. Zu wün-schen wäre es demnach, daß wohlhabendeFabrikanten und unternehmende Particu-3
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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
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