unerwarteten stürzenden Durchbrüche dieserTeiche, und durch das jährliche süße, un-fruchtbare, kalte und harte Quellwassererleiden müßen, indem das Wasser außer-halb dieser Bandteiche der Einschließungohnerachtet bei der bekannten Rapiditätdes Flusses selbst, doch immer nur einegeringe Höhe erreichet, und in wenigenTagen, so bald die Gründe fruchtbar ge-macht worden, wiederum abläuft, wohin-gegen das Quellwasser innerhalb dieserTeiche von den Gründen nicht wegzubrin-gen steht, und alles tödtet. Hiernachwird man nun sehr bald erwägen können,daß diese sogenannten Bandteiche bei an-gezogenen Lokalumständen nicht nützlich,vielmehr schädlich werden, daß ferner diedarzu und zu denen über achtzig an derZahl angesetzter Teichbedienten der Anga-be nach, jährlich bestimmte 250,000 Rtlrzum Theil wol nützlicher verwandt werdenkönnten. Es könnte demnach für dasClevische Land von außerordentlicher Wich-tigkeit seyn, wenn dieser Gegenstand mitZuziehung unpartheiischer Landkündiger ge-meinnützig denkender Männern näher be-arbeitet, sodenn das nöthige deutlich aus-B 2
Druckschrift
Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
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