26soll doch immer wenig oder nichts sagen,das Land giebt zur Unterhaltung desselben250,000 Rthlr her. Diese Landstricheerhalten bei einigem hohen Wasser unend-liche Durchbrüche, welche um deswillenvielen Schaden bewirken müßen, da dasWasser sich nicht wieder ver= und ablaufenkann.Wenigstens bewirken diese Bandteichejährlich bei hohem Waſſer vieles ſüßeQuell= und Unterwasser, welches die Früchteüberschwemmt, und wegen seiner harten,kalten und unfruchtbaren Natur die Früch-te, die Grasnarben, und den Boden ru-inirt, die Fettung aus dem Lande zieht,die Ackerkultur zurücksetzt, und die Pro-duction der Kornfrüchte, des Heugraſes,und des Vieheſtandes vermindert; woheres denn auch sehr natürlich wird, und all-gemein bekannt ist, daß die Colonien, soaußerhalb der Bandteiche nach dem Rheinzu gelegen sind, einer weit größern Frucht-barkeit wegen des jährlichen fetten Rhein-wassers theilhaftig werden, und daher ei-nen weit größern Gewinn abwerfen, undweit weniger von der Waſſersgefahr zubefürchten haben, als die weitläuftigenPlänen innerhalb der Bandteiche durch die
Druckschrift
Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
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