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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
Entstehung
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18solchergestalt mit dem vortheilhaften Nah-rungszweige ausser Landes und die einlän-dischen Städte werden nicht um ein Haargebessert. Es würde daher, da im Cle-vischen von jedermann ausserordentlich vielBranntwein getrunken wird, wohl der Mü-he werth seyn, diese Sache zum Besten undzur Aufnahme des Landes in nähere Er-wägung zu ziehn.Ich habe am Rheinstrom gefunden, daß mitden Schiffen von Neuwied sehr viel Pfeiffen-erde nach Holland versandt, dort Pfeiffen da-raus verfertiget, und sodann als Kaufmanns-gut wieder in die preußischen Länder zu-rückgeführt werden. Der Verlust diesesNahrungszweiges soll hauptsächlich in derguten Präparatur die Erde und Glasurder Pfeiffen zu suchen seyn.Sonnabend den 25ten May. Die Win-tergerste wird in hiesigen Gegenden häusigund unmittelbar nach dem Weizen, ohnedaß man das Land sömmmert, gesäet;der Winter Rübsaamen hingegen wird we-nig, da hingegen der Rappsaamen in ge-sömmerten fetten Lande mit weit mehrermNutzen kultivirt.Auf der Fettweiden werden viele Ochsengetrieben, welche man in einem Jahre,