18solchergestalt mit dem vortheilhaften Nah-rungszweige ausser Landes und die einlän-dischen Städte werden nicht um ein Haargebessert. Es würde daher, da im Cle-vischen von jedermann ausserordentlich vielBranntwein getrunken wird, wohl der Mü-he werth seyn, diese Sache zum Besten undzur Aufnahme des Landes in nähere Er-wägung zu ziehn.Ich habe am Rheinstrom gefunden, daß mitden Schiffen von Neuwied sehr viel Pfeiffen-erde nach Holland versandt, dort Pfeiffen da-raus verfertiget, und sodann als Kaufmanns-gut wieder in die preußischen Länder zu-rückgeführt werden. Der Verlust diesesNahrungszweiges soll hauptsächlich in derguten Präparatur die Erde und Glasurder Pfeiffen zu suchen seyn.Sonnabend den 25ten May. Die Win-tergerste wird in hiesigen Gegenden häusigund unmittelbar nach dem Weizen, ohnedaß man das Land sömmmert, gesäet;der Winter Rübsaamen hingegen wird we-nig, da hingegen der Rappsaamen in ge-sömmerten fetten Lande mit weit mehrermNutzen kultivirt.Auf der Fettweiden werden viele Ochsengetrieben, welche man in einem Jahre,
Druckschrift
Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
Entstehung
Seite
18
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten