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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
Entstehung
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16Eben desgleichen wird auch der sandigteBoden dadurch verbessert, und sogar zumWeizentragen geschickt gemacht, daß nem-lich selbiger, hinter einem Pfluge, von 8bis 10. Menſchen mit Spaten aus derFohre gegraben und solchergestalt auf eineleichte Art rigolet wird, worinn man zu-förderst Erdäpfel mit großen Bohnen, undhiernächst Korn ſäet.Der besagtermaßen eingeführte Kleebau,wird auch noch dadurch von vorzüglichenNutzen, daß die Eingesessene überdies vongroßen Höfen zwei bis drei Malter Klee-saamen nach dem Mindensche und der Graf-schaft Mark verkaufen, und da sie öfters50 Rthlr für ein Malter erhalten, davoneinen großen Theil ihrer nicht leichten Kon-tribution zu bestreiten im Stande werden.Allgemein habe ich gefunden, daß diekontribuablen Eingesessenen keine geringeKontribution zu entrichten haben, so haupt-sächlich darinn seinen Grund haben soll,indem viele sogenannte Flottländereien beiKlassifikation der Kontribution gänzlich ü-bergangen worden, obgleich es keine ade-liche Gründe gewesen sind. Nicht weni-ger bemerkt man, daß in den ClevischenGegenden zu große Bauernhöfe vorhanden