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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
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15mehrere Geistliche enthält. Die Gegend..um Xanten iſt ganz eben.Den 24ten Mai. Die Landökonomiehiesiger Gegend besteht bekanntlich vorzüg-lich in guten Viehweiden, und man kannsicher annehmen daß die hiesige Viehzuchtsich ziemlich der Vollkommenheit nähert,indem alle Sorgen darauf, zuerst verwen-det werden. Zu dem Ende wird auch anden Orten, wo die Weiden nicht völligzureichend seyn sollen, die Stallfütterungmit Klee für dasjenige Vieh betrieben,welches fett gemacht wird und eine Kauf-mannswaare abgeben soll. Ebendesglei-chen werden auch die Schweine viel mitgekochtem Klee gefüttert, und fett gemacht,welches alle Nachahmung verdienet.Gleichwie nun dadurch der Dünger=Vor-rath zur Verbesserung der schlechten undsandigten Ländereien ungemein vermehrtwird; so hat es mir auch sehr gefallen,daß überdies alle Mistjauche an vielen Or-ten vorsichtig in einem wohl ausgemauer-ten Kump (Behältniß) gesammelt und imFrühjahr mit Fässern, woran ein Schlauchund eine Spritze befeſtigt, auf den jun-gen Roggen gefahren und während desFahrens hin und der ausgeſprengt wird.