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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
Entstehung
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Allein da der Stadt=Magistrat zu viel will-kürliche Gewalt haben soll, welche zu sehrgemißbraucht wird, dergestalt, daß alleöffentliche gemeinnützige Geschäfte von demPrivatverhältniße abhangen; so würde auchwenig Gutes zu Stande gebracht, der Ortbliebe unverhältnißmäßig theuer, und dienöthige Polizeiverfassung den Mitgliedernder Obrigkeit selbstsüchtig überlaßen; inwelcher Hinsicht viel Schmuz, schlechte Bau-art, unansehnliche Häuser, elende Wirths-häuser, und Uebertheurung der Reisendeneine nicht unbekannte Sache ist; und da-her selbst die Einwohner mit enthusiasmischenSchreien Beschwerden dagegen führen wol-len.Die Freiheit oder freie Burg Essen, nahe ander Stadt gelegen, befasset die Residenz derFürstinn dieses Ländchens und der übrigenStiftsdames, welche dem Orte viele Auf-nahme bewirken, allein übrigens nichts aus-zeichnendes hat.Der 20te Mai. Dieser Tag brach deselenden Wirthshauses wegen endlich an,und es wurde die Reiſe über Bockholt,Starkrat bis Wesel fortgesetzt. Nachdemman die Stadt passirt ist, kommt mangleich auf unbemerkbare Anhöhen. Hier