Druckschrift 
Rainer Maria Rilke
Entstehung
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keine noch so heroische Bemühung helfen, die eraufbrachte, so konnte kein Opfer ihn herausretten,das er noch brachte, so konnte nur ein Geopfert-werden an ihm stattfinden, ein Ausgelöschtwerden,als bloßen Hindernisses der riesigen Seinseinheit,nach der allein er sich streckte. Hier rührt, tief undleise, der Untergang an eine dunkle Beseligung, imVergehen am Herzen desstärkern Daseins". Eineunheimliche Möglichkeit, dem Bewußtwerden ent-zogen, weil ganz und gar erlebt als Angst und Qual,und doch wirksam in einer furchtbaren Verneinungam Leibe, am preisgegebenen Obdach, das sich nurnoch abzubauen hat, sein Gefängnis zu zerbröckelnhat, seine, im Grunde listige und irremachende Fallezu öffnen -. Wer gedenkt nicht dabei der Knaben-erinnerung, wo der kleine Rainer vor dem Stehspiegelsich vergeblich seiner Vermummung zu entwindenstrebte, bis er, von Angst gewürgt, sterbebereit amBoden lag? Dazwischen liegt ein Leben: die Angst, dieihn in den letzten Lebensjahren umtrieb, von schreck-lichen und schweren Krankheiten vernichtet zu wer-den, war ebensosehr die andere: noch Leib zu sein,Verklammerung in etwas, was zwingt zu sein, werman nicht ist. Sturz aus alledem hinaus, wie Sturzins Höllische, ja-und damit Sturz doch auch, endlichin den ewig erwarteten Mutterschoß; er selbst nichtmehr der Gebärende, er selbst nur noch das, was

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