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Rainer Maria Rilke
Entstehung
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das menschliche nicht nur vergehen, sondern es inÄngste des Höllischen eingehen läßt, so berührt mandamit das dritte Prinzip in denElegien" neben demdes Engelhaften und dem des Erdenhaften. Man ge-langt dahin am Irdischen entlang, bis zu dem Punkt,wo das individuelle Erleben hinüberreicht in das derGenerationen, in die Endlosigkeit der einander folgen-den Lebewesen, tief, tief verwurzelt ins Urgründliche,Abgründige. Ahnungslos ist der Einzelne um dieses

seines Inneren Wildnis,

diesen Urwald in ihm, auf dessen stummem Ge-stürztsein

lichtgrün sein Herz stand___

Liebend stieg er hinab in das ältere Blut, in die

Schluchten,

wo das Furchtbare lag, noch satt von den Vätern.

Und jedes

Schreckliche kannte ihn, blinzelte, war wie ver-ständigt.

Ja, das Entsetzliche lächelte ..." (Dritte Elegie.)

So ist die Physis das letzte Wort für das Entsetzliche;aus dem Blut, das von alters wie ewig her uns um-rinnt, lächelt das Entsetzliche teuflisch, nicht einmalmehr drohend, sondern aus der Heiterkeit und Ironiedes Gesiegthabens. Projektion in das den Engelnentgegengesetzt Mystische, entgegengesetzt Schreck-

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