noch Eines meint und daher gebend, sei's nach innenoder außen, dieses ausgibt, das Gleiche, Eine.-"
Es fiel ihm selbst aufs Herz, bis zu welchem Gradeer nichts mehr wagte - wie sehr er an sich hielt:
„Vor ein paar Tagen wurde mir ein Hund ange-boten, Du kannst Dir vorstellen, welche Versuchungdas war, besonders da die einsame Lage des Hausesdas Vorhandensein eines Wächters beinah ratsammacht. Aber ich fühlte gleich, daß auch dies schonviel zuviel Beziehung ergäbe, bei meinem Eingehenauf solch einen Hausgenossen: alles Lebendige, dasAnspruch macht, stößt in mir auf unendliches Ihm-recht-Geben, aus dessen Konsequenzen ich mich dannschmerzlich wieder zurückziehen muß, wenn ich ge-wahre, daß sie mich völlig aufbrauchen."
In Wolfratshausen um 1897, und Jahre später inRom, erging es ihm ähnlich mit einem Hund: damals,indem es ihn ängstigte, auch sogar für so ein ver-trauendes Tier nicht Verantwortung übernehmen zukönnen, daß keinerlei Unbill es träfe, jetzt ängstigteihn, ob nicht er selber schon an dieser geringen Ge-meinschaftlichkeit sich mehr ausgäbe,als er noch dürfe.Dennoch kam es vor, daß in seine Brief e ; ein leiser Tongeriet, wie von persönlichster Bedürftigkeit oder vonErinnerung an „Heimat". Im gleichen Brief erzählt er:
„Und denk, daß meine Arbeitstube und das kleineSchlafzimmer daneben in der Verteilung, in den Pro-
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