Druckschrift 
Rainer Maria Rilke
Entstehung
Seite
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- Berg, weit von allem Bahnverkehr, ist schwer zuerreichen, außerdem nun durch strenge Sperren, dieder Maul- und Klauenseuche halber verfügt wordensind, noch strenger abgetrennt, so daß ich selber seitvielen Wochen das Gebiet des Parkes nicht verlassendarf, - aber jede Einschränkung dieser Art bestärktnur meine Geschütztheit und Sicherheit."

Dauernd bleibt die Fontäne im Parkseine einzigeGefährtin", und dieselbe Einsamkeit umgibt ihn inseiner spätem Heimat, im Chäteau de Muzot ober-halb Sierre im Wallis. Denn in ganz verändertem Sinngegen früher hatte sich ihm jetzt Heimatliches darzu-stellen : nicht wie einstmals war es ihm, dasUnter-ein-Dach-Treten", als Schirm vor der noch nicht erfahre-nen Wirklichkeit, noch auch Heim, in das man vonder Arbeit einkehrt, um Kräftigung zu suchen für dieerneute; - nur schützende Wände suchte er noch, diesich herumstellen sollten um das erwartete Ereignis,- das allein wichtige, allein wirkliche. Im Chäteau deMuzot galt es ursprünglich nur erst einen Wohnver-such - es ist, schreibt er am 10. September 1921:

- furcht ich, zu hart für mich; drin wohnen ist etwa,als stände man in einer schweren, rostigen Rüstung.Und durch die harten Helmspalten schaut man hin-aus in ein herausfordernd heroisches Land."

Auch das Klima, an sich wunderbar, setzte ihmmit der Übersonnigkeit des geliebten Lichtes eben-

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