Druckschrift 
1 (1889)
Entstehung
Seite
367
Einzelbild herunterladen
 

DIE LINIE ZU ELTZ ZU PIRMONT. 367

Vater der Katherine geliehen und bezahlte 2000 ThalerAbstandssumme, worauf er diese Lehen abgetreten erhielt.44)Am 22. November 1574 belehnte Abt Mathias vonSt. Maximin bei Trier den Adolf Schilling von Lahnsteinals Vormund der Katherine Tochter Heinrichs und denDham von Harf für dessen Gattin Margarethe Friedrichsselig Tochter und deren Schwestern mit den Lehen, diePhilipp Herr zu Kitz von St. Maximin hatte, nämlich derVogtei zu Löf, Bedekorn, Bedewein, einem halben FuderVogteiwein, Vogteihafer, Vogteiheller und Fastnachthühnerndaselbst, den Weinbergen genannt die Thommen mit denMannwerkern, Haus, Scheuer und Hof zu Löf, der Schäfereidaselbst, der Vogtei zu Brohl bei Pirmont, wie solches vonPhilipp zu Eltz herrührt. 45)

Katherine heirathete nach erlangter Volljährigkeit denGeorg von der Leyen zu Saffig, der 1592 die Eltz-PirmonterGüter sowie den Schlossantheil Eltz beanspruchte. Christofder Altere als nächster Erbe erklärte die Eltz-PirmonterLehen und den Schlossantheil Eltz für Lehen, Katherineund deren Erben für Erbgüter als von Agnes von Covernherrührend. Was Georg von der Leyen damals bean-spruchte, war Schloss Eltz mit Zugehör, wie diesen AntheilHeinrich zu Eltz-Pirmont hatte, mit eigenen Leuten undGerichtsbarkeit, das Eltzer Lehen zu Kern bestehend inWeinbergen mit etwa 2 Fuder Ertrag, den Weinberg zuLöf genannt das Himmelreich mit etwa 2 Fuder Ertrag,das Haus in St. Petersgasse zu Covern und andre Häuserund Gärten daselbst mit etwa 5 Gulden Rente, ein Antheilam grossen Kornzehnten, ein Lesperzehnten zu Covernmit etwa 10 Malter Korn, vom Weinzehnten zu Covern