DIE LINIE ZU ELTZ ZU PIRMONT. 357
Berg den Hof Holtorp für dieselben als Mannlehen. 11 ?) Ami. Mai 1524 empfing- er von Kurcöln 25 Gulden Erb-mannlehen aus der Rente zu Münstereifel. 20 ) Im Jahre 1526verpfändete Philipp dem Conrad Platzfois Güter und Rentenzu Leiningen, in welche derselbe am 30. October 1539gerichtlich eingewiesen ward. 21 ) Am 26. August 1527belehnte Kurfürst Albrecht von Mainz den Philipp unddessen Mannslehenerben nach Absterben des Johann Herrnzu Pirmont mit dem Pirmonter Burglehen nämlich vierWeinbergen an dem Mannwerk in Lahnsteiner Gemarkung.Am 25. April 1528 verkauften Philipp und Elisabeth demFriedrich, Johann und Otto Humbracht von SchönbergGebrüdern 15 Gulden Rente. 22 )
Nach dem Aussterben des Pirmonter Mannsstammshatte Nassau -Vianden-Diez den Georg Flach von Schwarzen-berg als Gnadenlehen mit dem Nassauer Lehen der Pir-monter nämlich drei Theilen am Zehnten und Kirchsatz zuRübenach und Bubenheim sowie einer Mühle unten anRübenach, wie dieses die Herrn von Pirmont bisher vonden Grafen von Nassau wegen der Herrschaft Diez gehabt,belehnt; Georg hatte dieses Lehen eine Zeit lang im Besitz.Philipp als Verwandter und Erbe der Pirmonter klagte beimNassauer Lehenhof und erreichte durch Vermittlung Georgsy-u Eltz Deutschordensmarschalks, dass die Sache durchVergleich endete. Philipp zahlte 1000 Goldgulden an Nassau,welche Georg Flach von Schwarzenberg als Entschädigungerhielt und auf das Lehen verzichtete. Am 15. Juni 1528belehnte Wilhelm Graf zu Nassau, Katzenelnbogen, Viandenund Diez zu Dillenburg den Philipp mit dem Rübenacher