DIE LINIE ZU ELTZ ZU ÜTTINGEN UND CLEREF. 309
desselben zu Bettenburg. 75) Am 10. December 1602 machteder Generalanwalt von Luxenburg dem Godfried die Aus-übung der hohen Gerichtsbarkeit zu Wolmeringen streitig,das Provinzialgericht sprach dieselbe dem Ersteren zu. 7 f >)Am 22,. Juni 1604 empfing Franz zu Eltz mit Godfrid undHans Reichard zu Eltz, Üttingen und Beffort von derAbtei Echternach ein Drittel am Zehnten zu Bettenburgals Lehen. 77) Am 19. Mai 1605 lud Lothar Kurfürst zuTrier den Godfrid ein, die Renten zu Büttel und die Güterzu Meckell als Lehen zu empfangen. ? 8 )
Godfrid starb den 22. Juni 1614, am 9. August 1614erfolgte die Theilung zwischen den Kindern. 79) Am 14.August 1614 wurden für das Einbalsamiren der Leichedesselben einem Chirurgen 30 Thaler bezahlt. 80 )
Godfrid hatte aus der Ehe mit Elisabeth von Heufolgende Kinder:
1) Arnold. Am 8. Februar 1617 wurde die Frau zuVillarnould Bürge für Arnold zu Eltz gegen Johann RicherBildhauer wegen 4000 Francs. 81 ) Dieses Geld war vielleichtfür Godfrids Grabdenkmal bestimmt.
2) N. N.
3) Magdalene Äbtissin zu Münsterbilsen. Sie starb1636 in ihrem Stift, wo ihr ein Denkmal errichtet wurde. 82 )
4) Margarethe heirathete den Simon Zant von MerlSohn des Hugo Zant von Merl Erbvogt im Hamm undder Gertrud gebornen Stetzgen von Treis. Die Braut erhieltnach dem Ehevertrag vom 25. September 1591 3000 Luxen-burger Thaler mit 150 Thaler Rente, erhält von ihremGatten Kleidung, Ketten, Kleinodien und andern Geschmucknach adligem Gebrauch, verzichtete aber zu Gunsten des