308 ZWEITE ABTHEILUNG. DRITTES HAUPTSTÜCK.
geordneten der Städte des Flerzogthums Luxenburg demGodfrid Herrn zu Eltz und Andern Vollmacht, sie in Brüsselim Namen der drei Stände des Herzogthums Luxenburgzu vertreten. 7°) Die Abgeordneten reisten am 9. Februar1601 ab und blieben bis den 15. Juni, an welchemTage sie sich über die noch nicht geleistete Entschädigungfür Reise- und Aufenthaltskosten beklagten Godfrid hattebei dem Karl von Dhaun Herrn zu Sanem 2970 GuldenCarolin zu diesem Behuf geliehen, für welche Summe dieandern Abgeordneten mit haftbar geworden. 7')
Elisabeth von Heu starb 1600. Am 6. September 1601machten Godfrid der Junge Herr zu Ennery, Sohn Godfrid'szu Eltz und der Elisabeth selig mit seinen SchwesternMagdalene zu Eltz Äbtissin zu Münsterbilsen und Agathewegen des Nachlasses ihrer Mutter Elisabeth einen Ver-gleich. 7 2 ) Am 30. .September 1601 heirathete Godfrid dieRegine Wittwe Waldecker geborne von Elter. Unter denZeugen waren Franz Herr zu Eltz und Pirmont, sowieHans Reichard Herr zu Eltz und Üttingen. 73) Am 1 o. No-vember 1601 machten Godfrid-Herr zu Eltz, Godfrid dessenSohn, Magdalene Äbtissin zu Münsterbilsen und Agathesowie Margarethe zu Eltz Wittwe des Simon Zant Herrnzu Merl, Claudia und Marie einen Vergleich wegen derGüter und dem Nachlass ihrer Mutter Elisabeth von Heu. 74)
Anna die Tochter Salentins zu Eltz zu Üttingen undder Anna von Mercy hatte den Hans Reichard zu Eltzgeheirathet und die Herrschaft Üttingen erhalten. Am21. Januar 1602 machten Godfrid, Franz und Hans Reichardzu Eltz im Namen der Gattin des Letztern Anna TochterSalentins selig eine Theilung und Aufzeichnung der Güter