Druckschrift 
1 (1889)
Entstehung
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287
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DIE ÄLTERE LINIE ZU ELTZ ZU ÜTTINGEN. 287

ein günstiges Urtheil gegen das Hospital zu Montabaur wegeneiner Geldsumme, die er von demselben zu fordern hatte: 2 3)Am 8. Mai 1533 machte Markgarf Bernard zu Baden,Graf zu Sponheim und Herr zu Rodemachern mit Bernardwegen der Herrschaft Rodemachern einen Vergleich, wobeiBernard auf den Zehnten zu Setrich gegen die Gefälle zuWolmeringen als Lehen der Herrschaft Wolmeringen ver-zichtete. 2 4) Am 23. Mai 1532 verkaufte Bernard Herrzu Kitz und zu Üttingen dem Johan genannt Monster JohanBürger zu Adenau 15 Goldgulden Erbzins auf seinen Güternzu Nerendorf, am Zehnten zu Holzheim und seinen Ge-fällen zu Ouerich in der Grafschaft Neuenahr, den Erb-gütern und Zehnten zu Unkelbach für 300 Goldguldenrheinische Kurfürstenmünze, um damit die beiden DörferWalbryngen und Kanffen zu bezahlen. Zur Sicherheit ver-schrieb Bernard seine Güter zu Nerendorf, Holzheim,Oeverich und Unkelbach, wie er solche in Gemeinschaftmit Philipp Herrn zu Eltz seinem Vetter besitzt. DieseVerschreibung ward in der Folge wieder eingelöst. 2 4 a ) Elsevon Brandenburg Bernards Grossmutter war gestorben, am22. Juli 1533 machten Bernard und Anton von MercyHerr zu Limpach Vettern eine Theilung des Erbs derselben.Bernard erhielt die Herrschaft Üttingen und andre Güter,unter Anderm auch die Hälfte von Soleuvre, Anton vonMercy bekam Limbach. 2 ?) Am 3. Februar 1534 machtenWilhelm von Myremont der Junge, Edelknecht und Aym6von Myremont auch Edelknecht Herr zu Ronnay im Namender Johanna von Brumyirs ihrer Mutter Wittwe des Johannvon Myremont Edelknechts Herr zu Berrieux einerseitsund Bernard zu Eltz andrerseits einen Ehevertrag für