288 ZWEITE ABTHEILUNG. ZWEITES HAUPTSTÜCK.
Wilhelm von Myremont und Johanna zu Eltz Bernardsund der Bonne de Viliers selig Tochter; die künftige Mit-gift betrug 6000 Livres. 26 ) Am 20. August 1535 versprachBernhard Markgraf zu Baden als Herr zu Rodemachern,welcher von Anton Waldbot von Bassenheim 10,000 rhei-nische Gulden mit 500 Gulden Zins auf die Hälfte derOrte Trarbach und Castel (Berncastel) als Darlehen erhaltenund den Bernard zu Eltz als Mitbürgen gesetzt, diesen des-wegen schadlos zu halten. 2 7)
Nach dem Tode seiner Gattin Gutta von Villers hei-rathete Bernard Herr zu Eltz und Üttingen Rath undStatthalter zu Thionville am 30. August 1537 die Mar-garethe von Beumelburg (Boineburg) Tochter des Friedrichvon Beumelburg selig ehedem Amtmanns zu Vianden undder Margarethe von Merode. Unter den Zeugen warenMargarethe von Merode Stiftsdame zu Münsterbilsen undGeorg Herr zu Eltz. 28 ) Am 31. December 1537 empfingenBernard Herr zu Eltz und Üttingen Statthalter zu Luxen-burg und Margarethe von Beumelburg Eheleute vom Heilig-geistspitale zu Luxenburg 80 Goldgulden mit 4 GuldenRente Darlehen. 2 9) Am 5. Mai 1538 befahl Anton Mark-graf zu Berghes Graf zu Walhain etc. Statthalter des Herzog-thums Luxenburg, der Grafschaft Namur und Chiny demBernard seinem Statthalter zu Luxenburg und Johann vonNaves Gerichtsschreiber des Raths der Provinz Luxenburg,die herrschaftlichen Rechnungen in den Orten des LandesLuxenburg abzuhören und die Einnahmen für die Her-stellung der Ortsbefestigungen zu empfangen. 3°) Am 11.Januar 1539 ernannte Kaiser Karl V den Bernard zumRath zu Luxenburg an Stelle des Robert von Boulant