286 ZWEITE ABTHEILUNG. ZWEITES HAUPTSTÜCK.
und Wiesen zu Lilmont, den Antheil an Langenau nebstRenten und Zinsen sowie solche zu Montabaur, wie siedieses Alles von ihren Voreltern ererbt, ferner die Rentenauf dem Westerwalde. : 7) Ein Theil dieses Besitzes rührteaus dem Nachlasse Johanns des Grossvaters Bernards her.Am 13. Februar 1527 verkauften Heinrich von Schwarzen-burg Ritter und Heinrich von Schwarzenburg Vettern ihreRechte an dem Nachlass des Christof von Üttingen ihresVetters in dem Herzogthum Bar an ihren Schwager BernardHerrn zu Eltz und Jacob von Mercy für 500 Goldgulden. l8 )Am 25. Mai 1530 gestattete Georg von Autel seinem BruderWilhelm, seine Zinsen und Renten zu Molfingen dem BernardHerrn zu Eltz und Üttingen zu verleihen. '?) Am 5. Juni 1 53 1lieh Bernard wegen eines Güterkaufs im Fürstenthum Lothringenvon seinem Vetter Georg zu Eltz (zu Langenau) 400 Gold-gulden und verschrieb dafür seinen Antheil am Turnos zuEngers. Georg von der Leyen Herr zu Ol brück, TriererMarschalk und Philipp Herr zu Eltz und Pirmont besiegeltenden Vertrag. 20 ) Damit hing zusammen, dass am 30. Juni1531 Ludwig von Bourbon Cardinal und Abt zu St Denisin Paris und die Mönche dieser Abtei dem Bernard zuEltz Edelknecht Herrn zu Üttingen ihr Land und Herr-schaft Wolmeringen und Cantfan für 2500 Livres Turnosenverkauften. 21 ) Bernard erwarb dadurch die HerrschaftWolmeringen (Wolmerange) in Lothringen und nannte sichHerr zu Wolmeringen. Am 10. Januar 1532 trat Johann vonNancy Rath als Vertreter der Abtei St. Denis in Paris demBernard deren Rechte über die Orte Wolmeringen und Kanffenim Gerichtsbezirk von Diedenhofen nebst Zugehör für 2500Turnoser Livres ab. 22 ) 1 532 am 2^,. Februar erlangte Bernard