Druckschrift 
1 (1889)
Entstehung
Seite
270
Einzelbild herunterladen
 

»7o

ZWEITE ABTHEILUNG. ERSTES HAUPTSTÜCK..

vergoldeten Becher, den sie bei der Brudertheilung erhalten,entsagte aber der Erbschaft; 1634 war diese Sache erledigt. 556)Am 4. December 1640 schloss Hans Jacob mit seinerGattin Maria Elisabeth wegen der Erbauseinandersetzungeinen Vertrag.557) Im Jahre 1641 vergrösserte Hans Jacobdas Gut zu Hatzenport durch Ankauf zweier Weinberge.Im Jahre 1643 verkaufte der Vormund der Kinder desPhilipp Staud zu Limburg der Gertrud, Arnold, Wilhelm undJohann Philipp nämlich Bernhard Wimpfeling deren Haus zuCoblenz mit Garten und Plätzen frei eigen an Hans Jacob undMaria Elisabeth für 2400 Reichsthaler. Plans Jacob besass zuCoblenz ein Haus an zwei Strassen neben dem St. Kathe-rinenkloster und Kanzler Schneidt Wittwe. Dieses und daserkaufte Staudische Haus tauschte er 1643 gegen den so-genannten Marienstatter Plof neben dem Hofe zur Ems anden Abt Johann Widdich von Marienstatt mit Genehmigungdes Praelaten Franz Schaffet' zu Heisterbach bei Bonn aus.Am 28. Mai 1643 bestätigte dieses das Domcapitel zu Trierdurch den Amtmann zu Coblenz. 55 8 ) Durch den Tausch ver-grösserte Hans Jacob seinen Besitz auf der Firmung be-deutend. Da aus dem Marienstatter Plof und dessen Gartenein enger Gang ins Freie führte, der Nachbar Hans Jacobsals Besitzer desselben nämlich Johann Burkard WimpfelingSchöffe des weltlichen Gerichts zu Coblenz an diesem Gangein Interesse hatte, gestattete Hans Jacob demselben alsAnlieger an diesen Gang am 17. Juli 1643 die Benützungdesselben, wobei derselbe versprach, die Weinbergsmauerzwischen dem Weinberg und Gang zu unterhalten und aufdiese Mauer keinen Bau, der dem Weinberg schade, setzenzu wollen. 5 59)