Druckschrift 
1 (1889)
Entstehung
Seite
269
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DIE HAUPTLINIE VOM GOLDNEN LÖWEN BIS 1645. 269

Auf den Gulden wurden als Naturalabgabe i'/ 2 FässchenKorn, hiervon 64 auf ein Malter, dieses zu 7 Gulden3 Fässchen gerechnet. 1631 empfing Hans Jacob denSenheimer Antheil am Engerser Zoll von Johann Wilhelm- ältestem Grafen zu Wied in seinem, seiner Brüder Hermannund Philipp Ludwig Namen für sich, seinen Vetter HansAnton und Johann Friedrich, Hans Antons Sohn. ImJahre 1631 trat Maria Elisabeth Waldbot von BassenheimTochter des Philipp Waldbot von Bassenheim Herrn zuOlbruck und der Maria Margarethe gebornen zu EltzEheleute und Schwester Hans Jacobs zu Bonn in denFranziscanerinnenorden als Maria Franzisca ein. Sie er-richtete vor Ablauf ihres Probejahrs ihr Testament undsetzte ihr Kloster abgerechnet etliche Vermächtnisse zumGesammterben ein. Hans Jacob war deren Vormund ge-wesen, hatte aber die Vormundschaft damals bereits abge-treten. Als derselbe von diesem Testament hörte, theilteer diese Nachricht den Geschwistern mit und verlangte daselterliche und grossmütterliche Vermögen der Maria Elisa-beth heraus. Die Brüder derselben waren damals Vormünderüber solche und hatten die Güter unter sich getheilt. ImJahre 1633 kam ein Vergleich zwischen den Partheien zuStande, das Kloster zu Bonn erhielt als Abfindung einenRentebrief von 2000 Reichsthaler Cölner Währung bei desverstorbenen Johann Reinhard von Metternich zu Hedes-dorf Erben, ferner 600 Reichsthaler wegen der elterlichenVerlassenschaft und Aussteuer sowie 300 Reichsthaler, welcheMaria Elisabeth von ihrer mütterlichen Grossmutter Mar-garethe Wittwe zu Eltz gebornen von Hedesdorf wie ihreübrigen Geschwister durch Erbschaft erhalten, einen silber-