Druckschrift 
1 (1889)
Entstehung
Seite
264
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2 64 ZWEITE ABTHEILUNG. ERSTES HAUPTSTÜCK.

jedoch zum Bauen an Geldmitteln. Der Kapuziner Engel-bert aus Trier theilte auf der Reise zum Provinzialcapitelnach Trier 1626 begriffen dieses dem Bruder Vincentiusaus Vianden, welcher in Bonn wohnte, mit, welcher ihntröstete, wenn er ihm die Erlaubnis vom GeneralvisitatorP. Mathias verschaffe, wolle er zum Hans Jacob zu Eltz,der zu Kempenich wohne, einem sehr frommen Mann,gehen. Diese Erlaubnis erfolgte, der Pater ging nachKempenich zu Hans Jacob und empfing die Zusage des-selben für die Stiftung. Der erste Stein wurde bald daraufvon dem Peter Ernst von Metzenhausen Amtmann zu Zellals Stellvertreter des Kurfürsten Philipp Christof von Söternzu Trier und dem Abt Johann von Deusternau zu Sprin-kirsbach unter grossem Zulauf des Volkes gelegt. Tn dieKirche mit dem Krankensaal wurden zwei Jahre darauf amTage vor Franziscustag 1628 von dem Pfarrer JohannHirten und Decan des Capitels zu Zell die Kapuzinerfeierlich eingeführt und diente ihnen der Krankensaal vor-läufig als Wohnung, bis das Kloster errichtet. Die StifterHans Jacob und dessen Gattin schienen nun in ihrem Eifernachzulassen. Gegen Ende Februar 162g begab sich BruderVincentius mit P. Onuphrius nach Coblenz, wo Hans Jacobwohnte, eröffnete sein Anliegen der Gattin Plans Jacobs,welcher gerade bei dem Rathe Trarbach speiste und batum Erbauung des noch ausstehenden Haupttheils desKlosters. Dieselbe erwiderte jedoch, sie hätten genug bei-gesteuert, wenn Andre so viel thäten als sie, würde leichtdas Ganze fertig. Der Pater erwiderte, wer sich Stifterinnenne und sein Wappen an die Kirche befestigt, habe beider Ehre auch die Pflicht. Maria Elisabeth schwieg, frug