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1 (1889)
Entstehung
Seite
252
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252 ZWEITE ABTHEILUNG. ERSTES HAUPTSTÜCK.

zu Hatzenport eingeräumt und die Zusicherung, denselbendurch sich oder seine Erben in der Folge käuflich er-werben zu dürfen. 5 2 °) So stand die Sache bei dem TodeAntons.

Anton starb 1598 und ward zu Coblenz bei denPredigern beerdigt. Seine Rüstung befindet sich noch zuEltz im Rittersaale. Demnach war Anton eine grosse be-leibte Figur. Am 9. October 1598 bestätigte Kaiser Ru-dolf IT nach Antons zu Eltz Trierer Erb- und Hofmarschalks,Raths und Amtmanns zu Mayen Tod für dessen KinderMaria Margarethe, Maria Katherine, Hans Jacob, MariaMagdalene, Maria Jacobe, Maria Salome und MargaretheWilhelma den Johann zu Eltz, Deutschordenscomthur zuLothringen, Trier und Beckingen, den Melchior zu EltzAmtmann zu Montabaur und Molsberg, sowie den HansPhilipp von Hedesdorf als Vormünder, 5 21 ) die am gleichenTage vom Reichskammergericht zu Speier als solche ver-pflichtet wurden.

Am 24. Juli 1589 war das für Margarethe Wittwezu Eltz zu Schöneck bei den Schilling von Lahnsteingeliehene Capital von 1000 Goldgulden zwar abgezahltworden, 5 2 i a ) die Abrechnung wegen rückständiger Zinsenstand aber noch aus. Am 22. Mai 1592 verbürgte sichAnton hierfür ebenfalls. $ 2 ' h ) Am 8. Februar 1599 erledigteMargarethe Antons Wittwe diese Angelegenheit. 5 2lc )

Anton zu Eltz hatte 1579 durch Neubelehnung dieLehen der vom Weiher zu Nickenich erhalten. Die WittweHermanns des Letzten der vom Weiher Christine von derLeyen hatte einen von Nassau, Flermanns Schwester Elisa-beth einen von Staffel geheirathet. Im Jahre 1602 bean-