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ZWEITE ABTHEILUNG. ERSTES HAUPTSTUCK..
Am 15. October 1597 kaufte Anton von WilhelmBlankard zu Arweiler zu Odenhausen Kurcölner Vogt zuArweiler dessen Hof zu Stotzheim mit Zugehör an Land,Zinsen und Gerechtigkeiten und dessen Besitz im AmteHardt für 3300 Thaler ad 52 Albus Cölner Währung.5' 8 )Am 12. November 1597 empfing Anton für sich und seinenBruder Hans Reichard die Bamberger Lehen zu Boppardvon Johann Georg Erwählten und Bestätigten zu Bam-berg. 519)
Im Jahre 1597 suchte Anton den Weinhof zu Hatzen-port an sich zu bringen. Dieser Weinhof war ein Allodder Grafen zu Virneburg. Im Jahre 1539 übergab CunoGraf zu Virneburg seinem Lehensmanne Otto von Langen-feldt Schultheisscn zu Coblenz für eine Schuld von 5 FudernWein, 25 Malter Korn, 25 Malter Hafer und 25 Gold-gulden Rente als Abschlagszahlung den frei eigenen Hofbei Hatzenport an der Mosel mit allen Gütern, Kelterhaus,Weinbergen, Äckern, Wiesen, Büschen, Hecken, Häusern,Hofraithen, aller Herrlichkeit und allen Nutzungen, wiesolehes Alles seine Voreltern und Bruder Philipp selighatte. Da aber Philipp von Virneburg Cuno's Bruder undOttilia von der Mark und Arburg 1530 von diesem Hofenebst Gut dem Johann von Nassau Trierer Hofmeister undMargarethe von Schöneck Eheleuten eine Rente von dreiFudern Wein mit den Fässern gegen 600 rheinische Gold-gulden mit dem Rechte der Wiedereinlösung verkauften,legte Cuno dem Otto von Langenfeldt die Bedingung auf,diese Rente einzulösen und verpfändete demselben dafürdie Wein- und Kornrenten zu Fankel und Bruttig nebstallen Virneburger Gütern. Graf Philipp zu Virneburg hatte