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1 (1889)
Entstehung
Seite
245
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DIE HAUPTLINIE VOM GOLDNEN EÖWEN BIS 1645. 245

die Herrschaft Beffort im Amte Luxenburg und der Familievon Velbrück gehörig erwarben. Diese Herrschaft warbedeutend, sie umfasste ohne das" Schloss nebst Mühle,Schäferei, Obrigkeit und Herrlichkeit am Ende des XVI. Jahr-hunderts ein Gebiet von 57939 Thaler Cölner Währungzu 52 Albus bei 3% Zinsen Capitalwerth. Ruprecht vonVelbrück hatte an Bernhard von Velbrück und dessenGattin Eva von Beumelburg den vierten Theil der HerrschaftBeffort abgetreten, welchen deren Sohn Friedrich bekam.Da derselbe keine Leibeserben hatte und elterliche Schuldenübernahm, zudem noch mit Bezahlung eines Theils derAusstattung seiner Schwestern Margarethe und Anna imRückstande war, beschloss er seinen Antheil zu verkaufen.Da ihm die Herrn zu Eltz bereits öfter geholfen , bot erdiesen, zugleich seinen Verwandten, die Herrschaft zumKaufe an. Die Verwandschaft war der Art, dass seineSchwester Anna den Wilhelm zu Eltz vom weissen Löwenzum Manne hatte. Tm Jahre 1587 kamen beide Theileauf dem Schlosse Beffort zusammen, nämlich Friedrich vonVelbrück Herr zu Beffort und zu Neuerburg mit seinemBeirathe Dietrich von Metternich Herrn zu Burscheid,Salentin und Godfrid, Anton und Hans Reichard sowieJoheinn Deutschordenscomthur, alle Herrn zu Eltz. DerVerkauf kam 1587 zu Stande. Anton und Hans Reichardzahlten 30200 Thaler Cölner Währung ad 52 Albus gerechnetals Kaufpreis. Dabei wurde bedungen, Haus und FlerrschaftBeffort solle den Käufern vorerst nur pfandweise abgetretenwerden. Sollte Friedrich mit seiner Gattin Anna (zu Eltz),Base der Käufer oder nach deren Tod mit einer Andernkeine ehelichen Leibeserben haben, so fällt die Herrschaft