Druckschrift 
1 (1889)
Entstehung
Seite
23
Einzelbild herunterladen
 

DIE IIAUPTEINIE VOM GOLUNEN LÖWEN BIS 1645. 23

werden. Längst schon bestand die Burg aus mehrerenHäusern für den Aufenthalt mehrerer Familien und dürftedas sogenannte Platteltz noch der Rest eins dieser Gebäude,wenn auch um ein Stockwerk erhöht und im Dachwerkumgeformt, sein. Am 6. September 1323 machten Wernerder Brenner, Henrich dessen Bruder, Lancelot, Johann undDietrich Herrn zu Eltz sowie PerzevaJ zu Eltz Domherrzu Trier einen Burgfrieden. Derselbe ging von Kurviskopüber den Rettewech, bis da der Busch sich wendet, an dasFeld, weiter in dem Thale zu dem Remmel genannt Perrich,den Remil längs bis auf die Ecke ober dem Taubhaus, bisan die Eltz auf die Spitzeleie, auf der alten Burg zwischendem Wege, der von dem Hals hergeht, den Flals hin biszu der Silverkulin zu an das Haubt der Leyen, den Wegweiter bis an den Hellenweg, den Weg weiter bis anden Silin, da der Pfarrer anstösst, welcher Weg Strevartheisst, in denselben Weg und bis zwischen LudwigsHaus und den Weinberg, rechts in die Bach und rechtsden Berg aus bis an die Spitze und von da wieder aufKurzkop. Innerhalb dieses Burgfriedens soll Jeder demAndern beistehen. Heinrich von Waldeck, den man nenntvon Reinberg und Arnolt von Schöneck waren Zeugen,Werner Brenner und die andern Aussteller siegelten. ,8 )Am 20. August 1326 fand auf Burg Eltz eine erhebendeFeierlichkeit statt. Die Burg hatte wohl längere Zeit eineeigene Capelle, die Nennung^ eines Pfarrers als Besitzer vonLand im Burgfrieden im Briefe von 1323 lässt dieses ver-muthen. Diese Capelle hatte um 1327 einen neuen Altarerhalten. Bischof Arnold von Camin, der Sohn des Wilhelmzu Eltz, befand sich am 20. August 1327 auf Eltz und