DIE HERREN ZU ELTZ BIS ZUR BRUDERTHEILUNG. 5
einer andern Beurkundung 1224. 12 ) Damit verschwindetJohann aus den Urkunden, sein Bruder Wilhelm scheintschon früherhin gestorben zu sein.
Im Jahre 1227 entschädigte Wolfgang vom Stein, welchereinen Kreuzzug mitmachen wollte, und dem Kloster Eber-bach Güter schenkte, den Peter zu Eltz für tauschweiseabgetretenes Land mit fünf Mannwerk Land zu Weilersheimbei Bingen.'3) Ums Jahr 1229 war l'eter Herr zu Eltz ineine Klagesache mit dem Stifte Garden verwickelt. Erhatte von einem Pächter des Stifts Namens Rudolf Pacht-land gekauft und weigerte jedenfalls dem Stifte die Rückgabe.Dasselbe klagte beim Trierer Erzbischofe, worauf Peter zudem in der Sache festgesetzten Termin zu erscheinen unddem ergehenden Spruche sich zu fügen versprach. DieserSpruch fiel dahin aus, dass kein I 'ächter gepachtetes Landeiner Kirche an einen Mächtigeren verkaufen dürfe. DerArchidiacon Jngebrand, zugleich Probst zu Garden undMünstermaifeld, machte am 26. April 1229 diesen Spruchbekannt.'4) Peter erscheint am 3. (?) Juni 1253 als Zeugein einer Urkunde,'S) und nochmals 1253 mit seinen Söhnengemeinschaftlich in dem Testamente des Trierer DomherrnElias zu Eltz.' 6 ) Dem Spruche von 1229 wegen Cardenscheint sich Peter keineswegs gefügt zu haben, es handeltesich nebstdem um Beeinträchtigung der Nutzniessung imWalde Treis, die derselbe gegen das Stift beanspruchte,sowie den Zehnten zu Filsen und Ogis und die Vogtei zuBittelsdorf. Auch diese Sache war früher schon verhandeltworden. Am 4. Januar 1256 befahl Erzbischof Arnold vonTrier dem Scholaster von St. Florän zu Coblenz, den unterseinem Vorgänger Theoderich gegen Peter ergangenen