Druckschrift 
1 (1889)
Entstehung
Seite
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DIE HERREN ZU ELTZ BIS ZUR BRUDERTHEILUNG. 3

der Eltz umflossen und durch steile Abhänge geschütztwar hier eine Einnahme der Burg unmöglich. Die Burgsicherte den Zugang zum Eltzthal nach zwei Seiten unddamit die Strasse von und zu der Mosel gegen das Maifeldhin. Ihrer Bestimmung gemäss war die Burg keine zumSchutze des Reichs gegen Feinde im Innern und an denGrenzen erbaute, sondern nur fester Herrensitz der sichnach ihr benennenden Edlen oder Herren zu Eltz, von einemLehensverhältniss ist daher für die ältesten Zeiten keinerleiRede, der Herrensitz war freies Eigenthum. Nach Sitte derZeit, der sich auch die mächtigsten Geschlechter beugten,änderte sich der Eigenbesitz der Burg nach und nach inden eines Lehensverhältnisses zum Reiche. Die Herren zuKitz trugen ihre Burg nebst Gut dem Reiche zu Lehenauf und nahmen solche für die damit verbundene Heeresfolgeim Dienste des Kaisers und Reichs zu Lehen zurück, erhieltenaber als Erzatz gewisse Rechte und Einkünfte als Nutzniessung.Eine Andeutung", wann dieses geschah, fehlt.

§ 2. Rudolf.

Das älteste Glied des Geschlechts des Herren zu Eltz,welches uns in Urkunden vorkommt, ist Rudolfus. Derselbeerscheint von 1 1 50 1 1 5 7- 2 )

§ 3. Elias I.

Wohl ein Sohn Rudolfs erscheint Elias I zu Eltz.Am 2 7. März 1194 machte Erzbischof Johann von Triereinen Vergleich zwischen dem Kloster St. Marien bei Ander-nach und dem Elias Burgmann zu Eltz wegen der zwischenbeiden Theilen strittigen Vogtei über Leute und Hof zu