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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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August 1555,

Antonie Noguon, Müller zu Concise, werden an seinem Mühlezins, behufs Erhaltung seines Bruders seligenKinder, mit denen er beladen ist, 4 Köpf Korn nachgelassen. Der gleiche verlangt, ihn der von

einigen Admodiatoren gethanen Forderung der Coupe de Moissons von seiner Mühle zu entheben. Es wirddiesfalls den betreffenden Boten, wie mit Bezug auf andere Artikel, Auftrag und Vollmacht gegeben, dieSache zu untersuchen und zu entscheiden. I»1»I». Die Weibel zu Graudson bringen an, sie haben nun vondem Priorat und dem Barfüßerkloster her in Betreff der Weinlese („Wümments") mehr Mühe und Arbeitals früher und bitten daher um Vermehrung ihres Lohns. Die betreffenden Boten werden ermächtigt, denWeibeln im Verhältniß ihrer vermehrten Arbeit den Lohn zu verbessern, «ev. Der Lopse, des Brunnen-Meisters zu Graudson Wittwe, und ihren Kindern werden um Gotteswillen 1 Florin und I Kopf Korngeschenkt. «1«1»1. Die Boten sollen auch Gewalt haben, die beiden Commissarien für diese Fahrt zur Jahr-rechnung in Betreff ihrer Verköstigung nach Ermessen zu bedenken, vvv. Dieselben Boten sollen von beidenStädten ermächtigt werden, den Prädicanten und den Helfer zu Graudson der Billigkeit nach mit einergeziemenden Besoldung zu versehen, Ebenfalls soll Vollmacht gegeben werden, in Betreff der Convent-

häuser, welche noch „unverordnet" sind, und des Barfüßerklosters zn Graudson ein Einsehen zu thun und siezum besten Nutzen beider Städte zu verkaufen oder zu verleihen. KKx» Die Briefe, welche der Prior zuGraudson beiden Städten wegen des Einkommens, welches das Priorat zu Monferiner in der Bresse hat,gegeben hat und zu Bern aufbewahrt werden, sollen inventirt und zu Händen beider Städte in das Gewölbezu Mutten gelegt werden. Auf der letzten Jahrrechnung ist dem Vogt zu Grasburg befohlen

worden, das Umgeld von dem Wein, welcher zu Albligen, Harris, Gottschmansried und Kunried eingelegt wird,gemäß Brief und Siegel zu fordern und zu verrechnen. Er ist hierüber heute befragt morden und hatgeantwortet, er sei dem Auftrage nachgekommen und habe (auch) den Ammann zu Albligen hierüber vernommen.Der habe ihm gesagt, er habe dieses Jahr zwei Faß Reifwein eingelegt und wolle das Umgeld hiefür gebenund es auch in der Folge entrichten. Es wird nun erkennt, der Vogt soll von dem genannten Ammannfür das Umgeld 2 Pfund Berner Währung einziehen, was er auch dieses Jahr verrechnet hat, doch deinVogt geschenkt worden ist. Dabei ist beschlossen worden, die Vögte von Grasburg sollen dieses Umgeldjährlich einziehen und beiden Städten verrechnen. Damit die Sache nicht vergessen werde, soll auch derArtikel aus dein Vertrag in das Urbar geschrieben werden, der da lautet, daß das Uingeld von dem Wein,der an den genannten Orten „von hin" gebraucht werde, an das Haus zu Grasburg genommen und dieVögte hierüber beiden Städten Rechnung geben sollen. Datum des Vertrags den 13. Februar (Freitag vorValentin) 1467. III. Im Jahre 1551 ist zwischen denen von Albligen und denen von Ueberstorf in Betreffihrer Feldfahrten und Treteten ein freundlicher Spruch geschehen und erkennt worden, es solle hierüber einBrief unter dem Siegel des damaligen Landvogts, Hans Krebs, errichtet werden. Diese Besiegelung 'stbisher unterblieben, weil in dem Spruch nicht gemeldet worden ist, daß derselbe den aufgerichteten undverbrieften Landmarchen unschädlich sein solle. Die von Bern sind nun der Meinung, der benannte Vogtsoll beide Spruchbriefe wieder zu Händen nehmen, nochmals abschreiben und den betreffenden Vorbehalt darinaufnehmen und dann besiegeln; die Boten von Freiburg aber wollen hierin nicht zustimmen, sondern nehmen dieSache in den Abschied. Itli.lt., In Betreff des Almosens für die armen Leute zu Schwarzenburg wirderkennt, der neue Vogt solle ihnen dasselbe ausrichten wie letztes Jahr, nämlich: dem Jost Tischmacher 2 Pfund1 Mütt Dinkel; dem Uli Seiler ebenso; der „grouw" Elsy ebenso; der Christina zu Röttenbach ebenso!dem Anni Räber ebenso; der Angela auf Nüwenmatt 1 Pfund 1 Mütt Dinkel; der Angeli Zwabern