August 1555.
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bleiben solle, t. Etieune Dorbaz erscheint abernmls und begehrt, ihm die Mühle zu Avonand als Erblehenzu leihen. Es ist hiesür schon letztes Jahr beiden Seckelmeistern Vollmacht gegeben, die Sache aber dennochbis jetzt nicht vollendet worden. Man beschließt nun, die Boten beider Städte, die zunächst hinkommen,sollen die Mühle besichtigen und dann verfügen, wie es am nützlichsten ist. >i. Dem Pierre Grand, derDachung auf sein Haus begehrt, soll der Vogt 1 Floriu geben, x. Wie schon letztes Jahr begehren dievon Mutru und Concise, ihnen ein Gehölz zu leihen. In Folge dessen wird den Boten beider Städteaufgetragen, das betreffende Gehölz zu besichtigen, und wenn es ohne Nachtheil beider Städte geschehen kann,Zu verleihen. H». Die von Uvonand beklagen sich, wie sie fort und fort mit fremden Einsassen belästigtwerden, und bitten um diesfällige Fürsorge. Es wird nun verordnet: Sie sollen in der Folge nicht gedrängtwerden, solche Einsassen ohne Bewilligung der Gemeinde und das Mehr derselben, welches diese hierumergehen lassen möge, anzunehmen; doch sollen sie diesfalls in Betreff ihrer Umsässen und sonst keine Gefährdebrauchen, und soll dieses nur bestehen, so lange es beiden Städten gefällig ist. x. Die Gleichen führen an,b>e beiden Städte haben früher der Mehrheit der Einwohner des Orts einige Nachlassung in Betreff desKorns, das sie wegen der Usages jährlich leisten müssen, gestattet. Sie bitten nun, auch „den überenzigenwindern teil", der dieses Korn noch bezahlen müsse, in gleicher Weise zu bedenken. Mau verabschiedet, dieBoten beider Städte sollen sich erkundigen, warum die frühere Nachlassung erfolgt sei, und dann Gewalthoben, nach ihrem Ermessen gegen den klebrigen vorzugehen. Dem Jacques Dagon werden von denl5 Köpf Weizen, die er von drei Jahreszinsen her schuldig ist, zu Ergötzung seines Unfalls, 5 Köpf erlassen.
Dem Michiel Mermier soll der Vogt als Steuer au seine Brunst noch 2000 Ziegel beschaffen. Schon
wiederholt ist verabschiedet worden, es solle das Pfarrhaus zu Uvonand gebaut werden, was aber bisher"icht geschehen ist, weßnahen sich der Prädicant heute abermals beklagt, er sei in demselben nicht sicher undWusse jede Stunde dessen Einfall gewärtigen. Es wird wiederum beschlossen, die ersten daselbst ankommendenBoten sollen den Bau verdingen, damit er nicht länger verzögert werde; daneben soll „im" (dem Prädicanten?)on seine Zehrung der Vogt 3 Florin geben. I»I». Der gleiche Prädicant beklagt sich über sein geringes Pfrund-einkommen; es sei ihm nicht möglich, mit demselben sein Hausgesinde zu unterhalten, und bitte daher ume>"e Ausbesserung. Die Boten von Freiburg haben diesfalls keine Vollmacht und wollen den Gegenstand in^n Abschied nehme»! ihre Obern werden die nach Grandsou gehenden Bote» nebst anderm auch hierüberwstruiren. ev. Der George Barbier, Clauda Dinent, Estienne Prestre und Jehan Bally wird jedem 1 Floringeschenkt. Der Prädicant zu St. Maurice und Champagne hat ein neues Haus auf einem Gut gebaut.
Da nun die Commissarien die Erkänntniß der Usages und Hommaige zum höchsten treiben wollen, so bitteter, ihn diesfalls gnädig zu bedenken. Die beiden Commissarien erläutern hierauf, sie haben die betreffenden^rkanntnisse ungleich befunden, einige lauten um 3, andere um 1 Bichel und ein Theil auch um 1 KopsKorns. Die Gesandten von Freiburg nehmen das in ihren Abschied, um dem Prädicanten („ime") nächstens^urch ihre Boten Antwort zu geben, «v. Blasse de Gondoz und Johann Tissot lassen vorbringen, bevorKr in das Barfüßerkloster zu Grandsou aufgenommen worden seien, haben sie für den Ankauf von einigenKammern, Gärte» und Kellern mehreres Geld verwendet; sie bitten, sie diese gekauften Stücke um einenpeinlichen Zins besitzen und benützen zu lassen, oder ihnen das diesfalls ausgegebene Geld wieder zu erstatten.Die Boten von Freiburg sind diesfalls ohne Instruction! sie nehmen die Sache in den Abschied, damit ihreDberu den nächsten Gesandten bezüglichen Auftragen geben, tk. Die von Grandsou bitten: 1. Ihnen fürHren Spital eine gnädige Verehrung zu geben, damit sie in demselben ihre Armen besser erhalten können.
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