1304
August 1555.
erfordere, ä) Die von Bern dürsten sich auch mehr über die ob der Bocken erfolgte Schätzung, als die vonFreiburg (über die unter der Bocken erfolgte?) beklagen; jenen sei z. B. eine Juchart dünnen Tannenholzesum 50 Florin, und unter der Bockeil eine Juchart fruchtbarer Eichbäume um 10 Florin geschätzt worden.Von diesem Holz müssen sie auch den Hinderling bezahlen helfen. <z) Wenn es heiße, die Jurisdiction vonSaanen und Rötschmund sei nicht geschätzt worden, so finden die von Bern, daß „alle ding ordentlich gehetztsyend, nämlich die behusenschaft und was man an güld, korn, gersten, Haber, wachten und fürstetten schuldig,samt der landschaft, darab soliche ding gäben werden aller jnrisdiction und Herrlichkeiten thür gnng geschehtche mit irem grossen nachtheil, dann discr gstalt ch dasselbig zwisach bezalen müssen". Ueberhin enthalte derAbschied zu Freiburg in Betreff dieser Schätzung und Jurisdiction einen ausdrücklichen Artikel. (Es wirdaus dem Abschied vom 1. Juli 1555 Punkt 7 vollständig aufgeführt.) Ebenso habe man sich über dieSchätzung der Mannschaft, der Zinsen und Zehnten vereinbart, wie der gleiche Abschied ergebe (folgt Punkt sdes genannteil Abschieds). Es sollteil daher diese Sachen nicht mehr als neue Dinge angezogen werde»,k) Wenn die von Freiburg begehren, der Hinderling solle auf dem Laude genommen werden, so wollen dievoil Bern das auch geschehen lassen, denn Berg und Thal, Matten und Giiter seien auch Land. Die vo»Bern hätten „ouch" billigere Ursache, auf die Güter den Abtrag des Hiuderliugs zu fordern, weil dieselbe»für frei ledig, „one vergriff der jnrisdiction" geschätzt worden seien, und zu jeder Zeit Feuerstätten daraufgebaut werde» mögen, welche die Stadt Freiburg dann umsonst habe, während die von Bern den Hinderlingab ihrem Land wohl bezahleil müssen. ^) Auf die Bemerkuug der Boten von Freiburg, wenn die Schätzungeinen Vorschlag ergeben hätte, so hätten sie denselben dem Land und nicht den Gütern nach theilen lasse»,sei zu bemerken, es handle sich jetzt nicht um einen Vorschlag, sondern um einen Hinderling, weßhalb die vo»Freiburg die genannte Theilung gut anzubieten habeil; wäre aber ein Vortheil vorhanden, so würde» dievon Freiburg der Schätzung nach und nicht dem Land nach zu theilen verlangen, ivas die von Bern »'äffbestritten hätten. Damit man aber wissen möge, „was die marchzal che, die in der glychheit soll vergrifft'"sin, finde sich in irer Herren ratsbüchern und instructionen, daß der her Jost von Meßbach und her Ambrosi"-im Hof iil bevelch gehebt, zu eröffne», daß irer Herreil Meinung gewesen che, daß jede statt die stuck,zechenden, jurisdiction und Herrlichkeit nach der schatzung söllte aunämmen, des die statt Fri)burg ouch zusnde"gmäsen. Dann als nachher sich nach Wieuacht ein Handlung zwischen beiden stetten zugetragen, derohalb diestatt Fryburg von ihren Herren von Bern ein antmurt haben wollt, die ihr ouch gäbeil ivard, vordret diestatt Bern denlnach ouch von der statt Fryburg ein antwurt, welche inen eine schreib, wie es sich in dermissiv befinden wird. Und do irer herreu boten jiii tag Novembris gau Fryburg abgevertiget worden, h"de"sy in bevelch ghebt, dise clause! us ir instrucrion zu eröffnen, nämlich daß jedes ort sine stuck in irem ivärdt,es sye au Herrlichkeiten, gerechtigkeiten ec. nach der schatzung an sich nämmen, damit jeder statt nach gebür undder billikeit das ir verglicht, angeschlagen lind zugestellt werde. Und wyter noch hälern und ganz heiter"bescheid heben er her schultheiß von Wattenwyl und her Ambrosius im Hof us ir iiistructiou gau Fryburgden vj tag Decembris letst verschinen darzethun bevelch ghebt in diseu Worten: Und das mit vorgande"berednußcu und gedingen, daß der grafschaft Greyerz hoche und uidere gricht, stett, schlösser, land, lüt,dörfer, hüser, büiv, giiter, zins, zechenden eck. gewirdiget, gescheht und demnach abgetheilt werde(n), und »>"""die schatzung und theilung geschecheu, jede statt nach marchzal des, so ira zücht, bezalung thun und über siä>nämmen soll. Wyter us samstag den sünfzechenden tag Decembris im xctz nnd liiij jar: Doch mit gcdiuge"daß die schatznng, wie vor darvon gredt, der grasschaft Gryers statt, landen, lüten, schlösser», zinseu, zechende",