Juni 1555. 1273
394.
Lauis. 1555, 25. Juni (Dienstag nach St. Johann Baptist). Jahrrechnung.
Ttantsareüiv Lauis und LuggaruS Ablchiede Band II. TtaatSarelnv Zürich: Ennetbirgische Ablchiede I. SI°.
^'"a 'Sarchw B -r..- Aila-m-in- eidgenossisch- Abschiede IM. S. L'a»d-Sarel'iu ScI.w.iz: Abschiede. Ka..t°.,«archi° Glar..«: Abschiede.
Kauto.iSarchiu Basel: Abschiede llibb-lbb«. Ka»t°"«ar-»i>. Arcib,»«: Ennetbirgische Jahrrechnungen, Band N°. i°4.
5ia»to»Sarchiv Tolothur»: Abschiede Band 8S.
Gesandte: Zürich. Hans Wegmann, des Raths. Bern. Ambras Jmhof, des Raths. Basel.(Hans) Jöuchdenhammer. Solothurn. Jacob Hngi, des Raths und alt-Landvogt zu Lauis. (Andereuicht bekannt.)
». 1. Der Seckelmeister entrichtet die Landsteuer mit 7026 Pfund und 19 Spagürli, ein Lauiser Pfund10 Kreuzer. 2. Die Commune Sonvico bezahlt die Steuer mit 640 Pfund obiger Währung. 3. DieCommune Morco giebt als Steuer 320 Pfund gleicher Währung. 4. Die Commune Ponte entrichtet^2 Pf„„d und 3 Spagürli gleicher Währung als Steuer. 5. Zoll und Bank zu Mendris haben 100Sonne»kroncutragen. 6. Die Zoller zu Lauis haben 900 Sonnenkronen bezahlt; davon sind 100 Sonnenkronen demLandvogt zu Livinen gegeben morden, um Eisen für das Geschütz zu Jrnis zu kaufen. 7. Jost Pfyffer vonLucern,' Landvogt zu Lauis, hat an eingenommenen Alchen verrechnet 298 Kronen und 109 Kreuzer; dagegenausgegeben 244 Kronen und 44 Kreuzer. Nach Abzug seines Drittheils bleibt man ihm schuldig 45 Kronenund 40 Kreuzer, die ihm bezahlt morden sind. Mit seiner Rechnung ist man zufrieden. I». Es erscheintPrter Franz von Pnsterla von Tradat (alias Trodat) im Herzogthum Mailand und eröffnet, er habe bereits^ sieben und zwanzig Jahren einige Güter in der Herrschaft Mendris ruhig besessen; nun aber haben in^ten Tagen zwei Brüder Rusconi von Mendris ihm Eintrag gethan, indem sie ihm mit Erlaubnis; desLandvogts von Mendris die Früchte dieser Gilter haben verbieten lassen. Da nun gemäß der zwischen den^genossen und dem Herzogthum Mailand bestehenden Capitel keine Partei der andern arrestiren oderErbieten dürfe, sondern der Kläger den Beklagten vor seilten: ordentlichen Richter suchen solle, so verlangedaß man die Rusconi vor seinen ordentlichen Nichter weise. Dagegen erwiedern die Brüder Rusconi,Heimsteuer ihrer Mutter sei auf diesen Gütern versichert worden; als sie dann außer Landes gewesen,seien die Güter verkauft worden, was nach den Statnten dieser Lande nicht hätte geschehen solleil. Da nundie Güter in der Landschaft Mendris liegen, so glauben sie, der Landvogt daselbst sei der ordentliche Richter.
Besichtigung der Statuten findet sich keine Erläuterung hierüber. Obwohl nun zuletzt die Brüder RusconiMlich einwilligten, den Pusterla vor seinem ordentlichen Richter zu suchen, soll doch jeder Bote die Sache^'"'bringen, damit man auf dem nächsten Tage den Landvögten ennet dem Gebirg für künftige ähnlicheFälle eine Erläuterung gebe. v. Der Landvogt zu Mendris, Andreas Freuler von Glarus, zeigt an, als"°r einigen Monaten'die Graubündner vor Hohen-Siena geschlagen worden, seien im Abzug bei 327 Eid.soffen bei ihnen gewesen und nach Mendris gekommen; daselbst seien sie beherbergt und genährt worden,">'ch habe man bei 6 Kronen allsgegeben, damit sie über den Lauisersee fahren konnten; er bitte um einen^'"lichen Abtrag dieser Kosten. Auch Jost Pspffer, der Landvogt zu Lauis, meldet, er habe mit diesen^riegsleuten große Kosten gehabt, verlangt aber keine Entschädigung, außer daß man ihm 16 Kronen ersetze,^ er sechszehn Gesellschaften dieser Leute im Namen der Obern gegeben habe. Wird heimgebracht; Antwort""f der nächsten Jahrrechnung hier. Die Kosten bei dieser Jahrrechnung sind folgende: 1. Da die