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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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Juni 1555.

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Mn Recht zu verhelfen vermöge des Landsriedens schuldig sei. Das Anerbieten derer von Bern nun, wiesie mit jedem Orte einzeln das Recht brauchen wollen, während zwischen einigen Orten und Bern derRechtsweg gar nicht durch Bündnisse geregelt sei, würde noch weiter zu reden geben und vielen Unwillenerwecken. Dem vorzusein und da die von Bern sich auch gegen den Commenthur von Schwalbach, der einAusländer gewesen sei, in eine gütliche Unterhandlung einlassen wollten, bitte man sie nochmals, mit demvon Bernhusen, der ein Eidgenosse sei, in der Güte zu thädigen, da doch dieses ihrer Religion, Herrlichkeiten,Freiheiten und gutem Herkommen ohne Nachtheil sei. Man ersuche sie, hierüber auf dem nächsten Taggute, freundliche Antwort zu geben. Es soll auch jeder Bote die Sache heimbringen, zu berathen, wie mandem von Bernhusen beholfcn sein wolle, wenn eine gütliche Verhandlung abgeschlagen würde. >». DieHauptlcute im Piemont schicken ihre Verantwortung in Betreff des Verzugs der Bezahlung der Knechte,wegen des Werthes der Münze und warum sie eine Zeitlang nicht haben mustern lassen können. Es habeuämlich der Tresorier in diesem Jahre in einer Bezahlung keinem der Hauptleute mehr als 200 Kronenau Gold, das übrige alles an Münze und Realen, 10 Reale und 1 Soß für 1 Krone, gegeben. Darüberhaben sich die gemeinen Knechte sehr beschwert, weßhalb die Hauptleute die Zahlung in dieser Weise nichtwehr bewilligen durften, sondern dem Tresorier erklärten, er möge es dem König schreiben und dieser sichwit den Obern darüber in Verbindung setzen; wenn dann letztere die Münze so anzunehmen befehlen, soseien die Hauptleute den Knechten gegenüber verantwortet; damit er aber sehe, daß mau nichts Unbilligesfordere, soll der Tresorier jedem Hauptmann 800 Kronen an Gold, 200 Kronen an Soßen und Dickpsenningeuund das übrige an Realen geben, damit sie den gemeinen Knechten, die etwas ersparen und heimschickenwollen, desto eher beholfen sein können, daß sie nicht so bedeutenden Verlust erleiden müssen; da habe erihnen aber nicht mehr als 200 oder 300 Kronen (an Gold?) gegeben, was sie nicht angenommen haben.Sie haben auch seither kein Gold empfangen, und da die Bezahlungen lange verzögert worden seien, sohaben sie von Kaufleuten Geld entlehnen müssen, bei denen auch kein Geld außer Realen vorhanden gewesenf>u, so daß die Hauptleute, einige 100, andere 00 Franken für Aufmechsel und Interesse geben mußten.Wenn sie Kronen wechseln wollen, müssen sie 50 bis 52 Soß und auch 12 Real für eine Krone geben.In Betreff der Musterungen haben sie sich nie geweigert, sich nach Inhalt der Vereinung mustern zu lassen,Nämlich am letzten Tage jeden Monats, an dem man sie mustern und bezahlen solle. Auf Verlangendes Marschalls habe auch jeder Hauptmann die Knechte seines Fähnchens besichtigen und abzählen lassen.Es sei aber vorgekommen, daß man sie zwei, drei und bis in den vierten Monat dienen ließ und dann nurfür den ersten Monat mustern und bezahlen wollte; das haben sie nicht geschehen lassen können, weil eswider die Vereinung und das alte Herkommen der Eidgenossen gewesen sei. Der Anwalt des Königsantwortet, der König verlange nur, daß sie die währschaften Realen nehmen und zwar in dein Werths, wiefie dieselben ausgeben können, und glaube, die Hauptleute seien laut der Nereinung verpflichtet, sie soanzunehmen; hätten sie sich dessen nicht geweigert, so wären sie schon lange bezahlt worden; indessen glaubeGesandte, sie haben keinen Mangel gehabt, da ihnen die Tresorier für und für geliehen und vorgeschossenhaben. Der König sei mit dem Dienst der eidgenössischen Knechte zufrieden und anerkenne ihre Redlichkeitund Tapferkeit. Es wird nun den Hauptleuten wieder geschrieben, sie sollen sich bei Musterungen undstattlichen Fendlin" ihrer Knechte stets so halten, wie es zur Ehre der Eidgenossenschaft und zum Nutzendes Königs gereiche. Das soll auch jeder Bote heimbringen, «z. Es geht das Gerücht, einige Hauptleute"u Piemont halten ihre Fähnchen übel besetzt; solche die 400 Knechte haben sollten, haben nicht 300 und