Mai 1555. 1229
es erstatte». Es siegelt Hans Feer von Lucern, Landvogt zu Baden. (Fehlt im gedruckten Abschicdc-band II S. 550.) o. 1525, 8. December (Maria Empfängniß) führen in einem Streit vor den siebenOrten (ohne Zürich) zu Lucern unter den gleichen Parteien die von Dießenhofcn an, sie stehen mit demKloster St. Katharinathal im Burgrecht. Das Kloster sei nun im Laufe der Zeit bedeutend reicher geworden zsie glauben deßhalb, es solle ihnen auch mehr Steuer und mehr wegen des Burgrechts entrichten, zumal dieStadt Diehenhofen auch mehr Kosten ertragen müsse. Obwohl man die acht Orte als Schirmherren desGotteshauses betrachte und sie als Richter nicht scheiten würde, so schreiben doch das Bnrgrecht und einVertrag vor. wenn ein Burger mit dem andern zu rechten habe, so haben sie den Zug von Dießenhofen»ach Schaffhausen, ivobei sie zu bleiben und den Span dahin zu weisen begehren. Das Kloster entgegnet,wegen des Burgrechts müsse es jährlich nur 7 Pfund Haller geben, während man es jetzt für jährliche80 Gulden belangt habe. Vor fünfzig Jahren sei in einem Streit unter den gleichen Parteien von denacht Orten zu Baden erkennt worden, die acht Orte seien Schirmherren des Gotteshauses! hicbei verlangedasselbe zu bleiben; für das Burgrecht wolle es geben, was von Alters her. Es wird dann der Entscheidvom 8. Juni 1475 bestätigt! wenn die von Dießcnhofe» dem Gotteshaus das Burgrecht aufkündeu sollten,was man nicht annehme, so würden doch die acht Orte das Kloster beschirmen. Es siegelt Lucern (fehltim gedruckten Abschiedeband IV. 1. a. <2. 809). t'. Der Abschied vom 4. December 1481 (Anführung:Abschiedesammlung Band III. 1. S. 109, K>). Z. Der Abjchied vom 17. Februar 1483 (Anführung:Obiger Band S. 140, ll). Ii. Der Abschied vom 7, Januar 1484 (Anführung: Obiger Band S. 172, Ic).i. Der Abschied vom 1. November 1484 (Anführung: Obiger Band S. 196, in), k. Der Abschied vom8. Mai 1485 (Anführung: Obiger Band, S. 210, o). I. Der Abschied vom 13. Juni 1485 (Anführung:Obiger Band, S. 212, e). m. Der Abschied vom 4. Juni 1486 (Anführung: Obiger Band, S. 239, v).n. Der Abschied vom 11. September 1487 (Anführung: Obiger Band, S. 277, v). o. 1490 (?) wirdzu Gunsten der Gemeinde Rheinau in ihren streitigen Angelegenheiten ein Brief errichtet von folgendenGesandten: Zürich: Felix Brennwald, alt-Burgermeistcr; Luccrn: Niklaus Rizzi; Uri: Jost Püntincr!Schwyz: Rudolf Ncding, Ainmann! Untcrwalden: Hans Kyser; Zug: Hans Spiller, Ammann; Glarus:Jos Küchli; und im Jahre 1491 (?) von folgenden: Zürich: Heinrich Göldli; Lucern: Peter Frankenhuser,Ritter; Uri: Walter in der Gassen, alt-Ammann; Schwyz: Rudolf Reding, alt-Ammann; Untcrwalden:Paulus Andacher („Madachcr"), alt-Ammann! Zug: Hans Bachinann; Glarus: Jos Küchli, Ainmann,besiegelt von Heinrich Göldli und Walter in der Gassen, x. Der Abschied vom 2. April 1492 (Anführung:Obiger Band, S. 403, in), g. Ein Spruchbrief vom 17. Mai (Freitag nach der Auffahrt) 1492, erlassenvon Lazarus Göldi, Landvogt im Thurgau, zwischen Hans Bridler, Pfarrer zu Mühlheim und dieserGemeinde einerseits, und Hans Nidker, Leutpriester zu Hüttlingen, und dieser Gemeinde, anderseits, da dieerstere Partei behauptete, Hüttlingen sei eine Filiale von Mühlheim und habe an letztere Gemeinde eineSumme Geldes zu entrichten, r. Der Abschied vom 27. August 1492 (Anführung: Abschiedesammlungobiger Band, S. 417, v). s. Ein Spruchbrief vom 18. Juli (Donstag nach St. Margarethen) 1493,gegeben von Hans Federli, Burger zu Frauenfeld, Landammann im Thurgau, als Gemeiumann, mit HansRütimann, Ammann des Gotteshauses Rheinall, lind Hans Klinger, beide voll Frauenfeld, als Zugesetzte».Zwischen dem Kloster Feldbach und Hans Mörli zu Tägenhart, de» Heidenhammern zu Klingenberg, derGemeinde Honburg, Junker Hartmann Hüruß zu Mammern, betreffend Wunn und Weid, Trieb und Tratt.Genannter Hans Rütimann sei später an Federlis Statt Landammann der VII Orte geworden; derLandammann sei Verweser des Landvogts gewesen, der damals nicht im Thurgau gewohnt habe. t. EinAbschied vom 15. December 1494 (Anführung: Obiger Abschiedeband, S. 470, I»). u. Ein Abschiedvom 14. April 1496 (Anführung: Obiger Abschiedeband, S. 503.) v. Ein Spruch von Hans Merz vonSchwyz, Landvogt im Thurgau, zwischen Junker Bernhard von Payern zu Steinegg und seiner Frau,Margaretha von Münchwyl, einerseits, und dem Kloster Jttingcn mit den Geineinden Wart, Ußlingcn,Buch, Hüttwyl, Weiningen, Hcrdcren und andern, die im Gericht, Zwing und Bann des benannten Gottes-hauses gelegen sind, anderseits wegen der Fischenz im Seebach, unter der Seebachbrücke zu Hüttwyl auf