September 1553,
» Harbers dem Tschachtlan von Saanen, Ulrich Bellen, dem
zu halten. Diese Eröffnung wird von ^o.g Anderen die ich nit kenn", bestätigt.
Venner von Broc. Dardo Gigler. dei^ Gnbcrnator vo der Graf die Herrschaft bis Weih-
Es wird ihnen geantwortet : D.e von Fre.burg könne ch^ Freiburg große Kosten und
nachten besitze, m Betracht, daß er tnsher no ^ Donstag (5. October) den Posseß zu ergreifen
„verlegne" Gelder darauf haben; diese seien d ) g l Antwort wird den Boten vor dem
und zwar ohne allen Vorbehalt, m.t Aus.iahme ^ ^ Weihnachten verweigert werde, so gestatte
Rathe eröffnet. D>e,e entgegnen hierauf. Wenn ^ ,y^chcm er oder Andere für ihn da fem
der Graf, die Herrschaft auf e.nen Tag m Po seß ) ^ untersuchen („erfeggen"). ob das zu
werden, protestire aber m der Freundlichkeit oder n ^ ^ ^dere Ansprachen das Recht
Scherwyl gegebene Urthcil rechtmäßig sei oder mch , ^ ^ ^^bene.i Bescheid unverändertzu gebrauchen, die Ablösung stets vorbehalten^ D „.uerthanen sich (auf 5. October) einfinden. Daneben
bleiben und bittet die Bote», zu verschaffen, daß ) Freiburq an der Herrschaft
soll bei Einnahme der Posseß in Betreff anderer Z ^ Herrschaft Bartholomä Reinald
haben oder bekommen werden, protcstirt werden ' ^ diejenigen bezeichnet, die ihn hinaufbegleiten(„Rennault"). der Landschreiber, als Vogt ernannt, und werden diejenigen vc, «r« N« N. ...
sollen (siehe Ziff. VI).
VI. 1553, 5. October. Verordnete von Freiburg. »0"^ ^ H^s^Studer. ?chM Ulrich
Vogt vo» Corbers; Seitens der Räthe: Se'chsziger: Hans Curder; Peter Reif;
Nix; Seitens der Venner: Jacob Folz- Peter Bergo. Hans Gutt; Hans Monco; MartinThoma Wild; Ludwig Hans: Seitens der Burger. ) o H begeben um diese Herrschaft, die denen
Odet; der Stadtschreiber (Franz Gurml) h"ben ^ ^ Ablösung ^k?uft ivorden ist. m
von Freiburg durch den Grafen vo» Greyerz iliitcrm , ^ Rathe erhaltene» Auftrag
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und fordern dann von ihnen den Eid den diese zu entfernen und anstatt desselben
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das Ehren- und Stadtzeichen derer von Freibnig s g^ Pannern: von Greyerz Jörg
gewesen" (Abgeordneten von Greyerz und des ^rnf ). ^ ^ Proc. dann des Herrn
von Corbers, von Saanen Ulrich Bellen, von ^roc r s a. Herren die gnad und sin
von Villarsel. des Herrn vo» Montrichier. Amie amer, ^ ^ zeverwalten lang und ewig,
barn.herzigkeit, dieselben untcrthanen nach allen, go . 'usan,me,i gethan und einhellig denen
>»» S,-.i»r, -ng.m»th-t, ihm» >»-ch >"/ , ?,,» >wd R-ch,-», di° Ii- Ichristl.«
hu ,ch»l>.»>. Nach >-»»-- h.,i. I» b>, ir.» I<,h°i>-«. «»im »-WMU
geduigen und protestat.on zugelassen, boß bc, vog g ^ ^ ^ ^ müssen und nit wider min g. Herren
h-tten und brächen belybe» ze lassen und ^ Hand). , ^ gevallens thun werden". Vor dem Allemtzent. daß selliches erkundiget unv nun g, hcrrc. offenen Brief, gegeben zu Greyerz den
haben die Untcrthanen einen, ihnen vom Graf g
4, October 1553. verlese» lassen, des J"halts. dei ^ ^ ^ ^ ^ides hat auch der Graf durch einen
nd thue, denen vo.i Freiburg zu schworen, ^o ^ ^ g,,, Burgrecht. Gerechtigkeiten, alten, denenseiner Schreiber protcstiren lassen, daß ihm diese ) ^ .,^hriaqcn begehre, und an den Edellehen.von Freiburg vorgehenden Schulden, verlegenen wurde'den Verordneten eine Copie gegeben.
b>e er erkauft habe, nichts schaden solle, ^on s ^ aeschehe oder sonst, mit Bezug aus das ewige
Diese protestirten ihrerseits, daß „sollichs", wen» > ,.f ^ Bezug auf andere Ansprachen,
Burgrecht >„i. den Landlenten der drei Panner und mit dem G a . auch nnt z ITitel und Gerechtigkeiten, welche die von Freiburg an de». Grafen haben, jenen unj ) cy ,