Februar 1553.
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66 Soimeukronen und 14 Schwlizerbatzen. I. Da keine drängenden Gegenstände vorliegen, so wird keinanderer Tag angesetzt, mit dem gewohnten Vorbehalt für jedes einzelne Ort, dem etwas zustoßen sollte.
Der auf dem letzten Tage vorgetragenen Bitte des Ammanns von Schmilz, dein Wirth zu Steinen ander Brugg in sein neues Haus Fenster zu schenken, haben Lucern und Appenzell entsprochen. Da die Botender übrigen Orte keine Instruction haben, sollen sie das heimbringen, um auf dem nächsten Tag AntwortZu geben, n. „Sind ingedenk dero von Walastatt den boten in befelch ze geben von irrer erbfällen wegenmit denen von Mürtschen (Murg) und Tärtschen (Terzen). Nota". «. Als der Span zwischen den VII Ortenund Bern, Freiburg und Solothuru angezogen worden ist, sind Basel, Schaffhausen und Appenzell eingeladenworden, die gütlichen Unterhandlungen und Mittel, die sie vorzunehmen sich erboten haben, beförderlich andie Hand zu nehmen, damit auf künftigem Tage in dieser Sache verhandelt werden könne.
I». Verhandlung der VII Orte in Betreff der kirchlichen Angelegenheiten zu Luggarus; stehe Note.IK. Verhandlung zwischen Zürich und Glarus über den Unterhalt der Kinder des verstorbenen GeorgNtzthart; siehe Note.
Im Zürcher Exemplar fehlen Ii, t; im Berner I», k, im Glarner im Basler d, «, k, Ic;im Freiburger d, e, t, I», im Solothurner wie im Basler; im Schaffhauser v, L, Ii; im AppenzellerI», v—x, Ii. in aus den Exemplare» von Zürich, Bern, Obwalde», Glarus, Basel, Freiburg, Solothumund Schaffhauscn; ii aus dem Exemplar von Glarus; o aus den Exemplaren von Basel, Schaffhausenund Appenzell.
Zu »I. Vortrag des von Bassefontainc. 1. Beim Verreiten der Gesandten (ab dem letzten Tag) seinoch ein anderer Punkt unausgetrageu geblieben, nämlich betreffend die Wahl des obersten Lieutenants derim Dienste des Königs von Frankreich befindlichen eidgenössischen Knechte. Da man aber dieses üben werde,wie in den früher» Zügen, „und deßhalb uf den alten bruch, so bis uf den hütigen tag gehalten, sichgclendet", so habe sich der Gesandte diesfalls nicht besonders bemüht; auch der König werde ebenso wenigals die Eidgenossen von dem alten Pfade abweichen. 2. Er wünsche Antwort über jene Punkte, die früherunerledigt in den Abschied genommen worden seien. 3. Der Herr von Marmaignes, des Königs Tresorier,habe dem Gesandten, als er zu Freiburg war, mitgetheilt, er habe seine Assignation empfangen, das Geldauf diese Lichtmeß zu Lyon zu bezahlen; da er aber das empfangene Geld in gute und genehme Währschaftfür die Eidgenossen verwechseln wolle, so möchten die Boten nicht vor Mittefasten verreiten, wie er voreinigen Tagen bemerkt habe. Seither habe der König den Gesandten berichtet, er sei zufrieden, wenn dasGeld zu Mittefastcn in Solothuru erlegt werde. 4. Diese Nacht habe der Gesandte vom König ein Paqueterhalten, in dem er beauftragt werde, den Eidgenossen anzuzeigen, der König sei gewillt, die eidgenössische»Knechte, die während des Sommers und Winters so große Mühe und Arbeit gehabt, daß sie ewig des Lobesund der Ehre würdig seien, zu „erfrischen" (ihnen Ruhe zu gönnen), auch seinen Untcrthanen daselbst einigeRuhe zu verschaffen, da der Feind jetzt nicht in Thätigkeit sei, damit dann der König im Sommer einenstarken Aufbruch in seinen Dienst nehmen könne. Der König wolle daher sechstausend Landsknechte, die Hälfteder französischen Gesellschaft und die zehn Fähnlein Eidgenossen, welche in der Picardie liegen, beurlauben.Dabei sei dem Gesandten aufgetragen, zu eröffnen, daß kein Fürst mehr Ursache habe, zufrieden zu seinals der König mit dem besondern Dienst, der Pflicht und Tapferkeit, welche die Eidgenossen bewiesen haben,wofür der König höchste» Dank sage und hierin seine großen Freunde und Bundesgenossen erkenne. DerKönig habe die Kricgsleute wohl befriedigen und bezahlen lassen.
Beim Lucerncr, Zürcher, Berncr, Schwyzcr, Glarner, BaSler, Fr-iburger und Schasshauser Exemplar, in den Abschicdtext ausgenommen.
Zu i. Im Bcrner und Appenzeller Exemplar wird das Votum von Bern damit eingeleitet, daß derGesandte von Bern erklärt, nachdem seinen Obern ein Schreiben von den V Orten zugekommen sei, habensie diese Tagleistung besucht.